Mit Blick auf den Bauantrag zur Erweiterung des Niedereschacher Feuerwehrgerätehauses gibt es Irritationen um den Fortbestand eines betroffenen Fußweges.
In der Sitzung des Niedereschacher Gemeinderats erläuterte Ortsbaumeister Hartmut Stern im Beisein von Niedereschachs Abteilungskommandant Johannes Berroth und dessen Stellvertreter Dominik Jornitz die aktuelle Planung.
Klar ist, dass der bestehende Weg während der Baumaßnahme vier Monate nicht nutzbar sein wird. Danach wird der Weg wieder hergestellt.
„Der neue Weg ist barrierearm, aber nicht barrierefrei, dennoch ein vollwertiger Ersatz für den bisher bestehenden Weg“, betonte Stern. Er verwies zudem darauf, dass der neue Weg durchgehend mit einem Handlauf versehen wird. Ein solcher ist beim bisherigen Weg nicht vorhanden.
Gleiches Gefälle wie bisher
Bürgermeister Martin Ragg wies ergänzend darauf hin, dass der neu geplante Weg die gleiche Breite und das gleiche Gefälle haben werde und die Gemeindeverwaltung den aktuellen Plan auch dem Niedereschacher Behindertenbeauftragten, Walter Kubas, vorgelegt und ihm die Situation erläutert habe. Nach Einschätzung des Behindertenbeauftragten sei der neue Weg als mindestens gleichwertig zum bisherigen Weg anzusehen und wie bisher auch von Rollstuhlfahrern und Menschen mit Rollator nutzbar.
„Der bisherige Weg hat ein Gefälle von 15 bis 16 Prozent, der neue etwas längere und mit einer Serpentine versehene Weg hat 14 Prozent Gefälle und ist wie bisher auch vom Winterdienst befahrbar“, konkretisierte Stern.
Die bessere Lösung wäre aus seiner Sicht nach wie vor eine direkte Fußwegverbindung oberhalb des Gerätehauses in die Steigstraße mündend. Diese Lösung sei planerisch vorgesehen, aktuell aufgrund der Eigentumsverhältnisse beim hiervon betroffenen Areal jedoch nicht umsetzbar, sollte aber nicht aus den Augen verloren und realisiert werden, sobald sich diesbezüglich die Möglichkeit ergebe.
Lob an Feuerwehr
Ein großes Lob sprachen Stern und Ragg Johannes Berroth und Dominik Jornitz aus, die bei der aktuell im Rahmen eines „intensiven Prozesses“ zu erstellenden Werkplanung durch ihr vorhandenes Fachwissen wertvolle Unterstützung leisten. „Wir können uns als Gemeinde freuen solche Feuerwehrmitglieder und eine solche Feuerwehr sowie Jugendfeuerwehr zu haben“, brachte es der Bürgermeister mit Blick auf das Großprojekt, das aus finanziellen Gründen in zwei Bauabschnitten realisiert werden soll, auf den Punkt.