Dschihadisten haben in der irakischen Unruheprovinz Anbar eine Universität gestürmt und zahlreiche Geiseln genommen. Sicherheitskräfte konnten die Angreifer vertreiben. Foto: dpa

Bewaffnete Dschihadisten haben in Iraks Unruheprovinz Anbar eine Universität gestürmt und Geiseln genommen. Nach mehreren Stunden gelingt es den Sicherheitskräften, die Aufständischen zu vertreiben. Diesmal geht es glimpflich aus.

Bewaffnete Dschihadisten haben in Iraks Unruheprovinz Anbar eine Universität gestürmt und Geiseln genommen. Nach mehreren Stunden gelingt es den Sicherheitskräften, die Aufständischen zu vertreiben. Diesmal geht es glimpflich aus.

Bagdad - Dschihadisten haben in der irakischen Unruheprovinz Anbar eine Universität gestürmt und zahlreiche Geiseln genommen. Wie irakische Medien berichteten, nahmen Stunden später Sicherheitskräfte den Campus wieder ein und befreiten die Studenten und Mitarbeiter der Bildungseinrichtung in der Stadt Ramadi aus den Händen der Bewaffneten. Die Angreifer waren den Angaben nach Kämpfer der terroristischen Miliz Islamischer Staat im Irak und Syrien.

Laut Staatsfernsehen wurden alle Geiseln befreit. Insgesamt seien 25 Dschihadisten in die Universität eingedrungen. Ihr mutmaßlicher Anführer Abu Ataa al-Halabi sei von Sicherheitskräften getötet worden. Einige der Milizionäre hätten Sprengstoffgürtel umgebunden gehabt, hieß es.

Die Dschihadisten hatten den Angriff am Morgen gestartet. Wie das Nachrichtenportal Sumaria News meldete, sprengten sie ein Gebäude der Sicherheitskräfte auf dem Campus in die Luft sowie eine Brücke, die die Universität mit dem Stadtzentrum verbindet. In Al-Anbar liefern sich Aufständische seit Monaten heftige Kämpfe mit Regierungstruppen. Aus der Provinz sind nach UN-Angaben wegen der andauernden Kämpfe inzwischen mehr als 400 000 Menschen geflohen.

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