Neben Wegesanierungen, neuen Baumgräbern sowie einer Teeküchenzeile im Ratssaal steht auch die Sanierung des Nebengebäudes vom Rathaus auf der Wunschliste der Investitionen für das Jahr 2027. Foto: Ingrid Kohler

Die Sanierung der Feldwege soll fortgesetzt, zwei Bäume für Baumgräber gepflanzt und das Hintergebäude des Rathauses saniert werden.

Seitens der Ortschaftsverwaltung schlug Wolfgang Schoch die Fortsetzung der Wegesanierung vor. Vor allem asphaltierte Wege seien im Zuge der Flurbereinigung ab dem Jahr 1970 gebaut und seither nur sporadisch „geflickt“ worden.

 

Bei der Herstellung der Wege sei darauf zu achten, dass die Ränder entgegen der früheren Bauweise mit Schotter verstärkt werden. „Die heutigen landwirtschaftlichen Fahrzeuge sind breiter, größer und schwerer und dementsprechend wirken sie mit ihren Gewichten stärker auf die Ränder, wodurch diese mehr und mehr abbrechen“, nannte Schoch als Grund.

Bei der gewünschten Sanierung für das Jahr 2027 handelt es sich um die Fortführung am Weg ab Brandgraben bis zur K 5917 (Weigheim-Schura) beim Hof Schöndienst. „Teile dieses Weges sind so schadhaft und im Gefälle ungünstig angelegt, dass er schon öfters zur Erneuerung ins Auge gefasst worden ist, nicht zuletzt aufgrund von Unfällen mit Radfahrern.“

Im selben Zuge soll der Schotterweg parallel der K 5917 zwischen der Einmündung unterhalb des Hofes Schöndienst und der Einmündung vor der Firma Held mit wasserdurchlässigem Feinschotter ertüchtigt werden, da der Weg bei Nässe schlecht begeh- und befahrbar ist. „Der Weg wird von Fußgängern stark genutzt, außerdem von Radfahrern, weil vielen die Kreisstraße als zu gefährlich erscheint.“

Die Wegesanierungen seien zwar keine direkten Investitionen der Ortschaftsverwaltung, weil diese Anträge unter Straßen- und Wegebau sowie Unterhaltungsmaßnahmen laufen. „Dennoch sind diese Maßnahmen für uns wichtig und wir melden sie an“, auch wenn es dann möglicherweise wieder heiße „in Schura sind die Feldwege besser als in Trossingen die Straßen“, fügte Schoch augenzwinkernd an.

Zwei Bäume für den Friedhof

Für den Friedhof wurde ungeachtet der noch ausstehenden Vor-Ort-Besichtigung und genauen Ortsbestimmung zwei Bäume für zukünftige Baumbegräbnisse beantragt. Des Weiteren wird für den Ratssaal der Einbau einer Teeküchenzeile mit Schrank, Waschbecken und Spülmaschine beantragt. „Außer einem kleinen Waschbecken in der sehr kleinen Toilette haben wir keine Spülmöglichkeit für Gläser und anderes Geschirr“, sagte Wolfgang Schoch.

Ortschaftsrat Jürgen Haller hatte erneut die Sanierung des Hintergebäudes des Rathauses auf seiner Wunschliste. Er fand Zustimmung vom Ortsvorsteher: „Das Rathaus mit dem Hintergebäude muss unbedingt als Ensemble erhalten bleiben.“ Er werde dies beim Hochbauamt anmelden.

Ortschaftsrätin Anna Walter sieht auch Bedarf beim Spielplatz am Gemeindehaus, der als „unbeliebtester Spielplatz“ von Schura gilt.