Die Stadt Dornhan will eine ganze Reihe Straßen sanieren. Für die größeren Brocken kommen die Sondermittel vom Bund gerade recht.
Der Gemeinderat hat das Straßensanierungsprogramm 2026 beschlossen. Die Planung erfolgte nach Straßen- und Wegekontrollen durch den Bauhof und Hinweisen der Ortsvorsteher.
Teilweise soll eine Oberflächenbehandlung über die ganze Fahrbahnbreite erfolgen, zum Teil ist eine Reparatur von Teilflächen und die Angleichung einiger Schächte an die Fahrbahndecke erforderlich. Die vorgesehenen Unterhaltungsmaßnahmen sind mit 160.000 Euro veranschlagt.
Sondermittel
Darüber hinaus sind größere Sanierungsmaßnahmen vorgesehen. Diese sollen mit den Sondermitteln des Bundes für die kommunale Infrastruktur finanziert werden. Insgesamt stehen Dornhan dafür vier Millionen Euro zur Verfügung.
Ein Teil davon soll für die Instandsetzung von Straßen verwendet werden. Die Verwaltung machte dafür Vorschläge. Der Gemeinderat beschloss, die Resterschließung des Gemeindeverbindungswegs Bettenhausen – Brachfeld (Kosten: 120.000 Euro), den Türnentalweg im Bereich Fürnsal bis Brücke (320.000 Euro) und den ersten Bauabschnitt Tauchhaldenweg (200.000 Euro) ins Sanierungsprogramm aufzunehmen.
Auf der Vorschlagsliste stand auch die Verlängerung der Daimlerstraße, doch hierfür fand sich keine Mehrheit. Der Weg Bettenberg – Buchrain (155.000 Euro) wurde zurückgestellt, weil es dafür eventuell noch Zuschüsse gibt. Vor einer Zusage könnten die Arbeiten nicht ausgeschrieben werden.
Die Sondermittel sollen für Projekte eingesetzt werden, die die Stadt, so Bürgermeister Markus Huber, mit eigenen Mitteln nicht finanzieren könne. Mit den Straßensanierungen könnten künftig Unterhaltungskosten gespart werden.