Unter den Querdenkern – hier in Berlin – ist Misstrauen gegenüber dem Staat verbreitet. Foto: Imago//Arnulf Hettrich

Die Heimlichtuerei bei Parteispenden und in anderen Bereichen untergräbt das Vertrauen der Menschen in die Demokratie und ihre Institutionen, kommentiert Leonie Rothacker.

Berlin - Für fast 90 Prozent der Zuwendungen an die Bundestagsparteien blieben 2019 die Geldgeberinnen und Geldgeber geheim – weil das Gesetz keine Transparenz verlangt. Diese Heimlichtuerei ist Wasser auf den Mühlen derjenigen, die ohnehin staatsverdrossen sind und fördert das Misstrauen gegenüber der Politik. Wer das Vertrauen der Öffentlichkeit will, muss ihr auch die Möglichkeit zur Kontrolle einräumen.

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