Die Gemeinde Obernheim hat schon vor geraumer Zeit eine neue Homepage beauftragt. Jetzt ist sie fertig und erstrahlt in moderner Optik.
Es ist vollbracht in der Gemeinde Obernheim. Dort wurde schon im Vorjahr, genauer vor der Sommerpause des Gemeinderates, über die Neugestaltung der Homepage diskutiert. Und in der Heuberg-Gemeinde war man da schon spät dran mit einer Überarbeitung des eigenen Internetauftritts. „Üblicherweise erfolgt bei den meisten Kommunen ein Website-Relaunch im Abstand von etwa vier bis fünf Jahren“, hatte die Verwaltung damals schon selbstkritisch festgestellt. Nötig war es aber geworden, weil sich im Grunde an allen Ecken und Enden die Vorschriften verändert haben im Laufe der Jahre. Und die letzte Überarbeitung erfolgte in Obernheim bereits im Jahr 2018, der letzte richtige Relaunch datiert gar aus 2012.
Es wurde also durchaus Zeit für neue Wege. Schon über die Sommerpause des Vorjahres war im Hintergrund gewerkelt worden, im Herbst und Anfang dieses Jahres ging es nun weiter. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die neue Homepage der Gemeinde wirkt gleich frischer und zeitgemäßer.
Noch keine Rückmeldung
Und vor allem sind jetzt viele Services online verfügbar – über den Button „digitales Rathaus“ gelangen die Obernheimer Bürger direkt zu den entsprechenden Formularen oder Seiten. „Unabhängig von unseren Rathaus-Öffnungszeiten können Sie sich so rund um die Uhr informieren, Ihr Anliegen vorbereiten und Anträge direkt online einreichen“, ist es auf der Unterseite der neuen Homepage zusammengefasst. Von A wie Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen bis Z wie Zuschuss bei Mehrlingsgeburten ist im Prinzip jedes erdenkliche Formular online vorhanden und auch auszufüllen.
Seit Ende Februar sei die neue Homepage schon scharf geschaltet, erklärt Obernheims Hauptamtsleiterin Tatjana Weiger auf Anfrage unserer Redaktion. Ob es schon Lob oder Tadel aus der Bevölkerung gab? Eher nicht: „Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind bislang noch keine eingegangen. Im Hintergrund werden derzeit noch aktuellere Bilder eingestellt und kleinere inhaltliche Korrekturen vorgenommen.“
Übersichtlichkeit erhöht
Die digitalen Dienste sind im Moment auf dem aktuellen Stand und werden natürlich weiter ausgebaut, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Weiger schreibt hierzu: „Der digitale Service wird im Sinne des Online-Zugang-Gesetztes (OZG) grundsätzlich weitergeführt; konkrete neue Services hängen von der Umsetzung des OZG im Land ab und es gibt derzeit noch keine weiteren Schritte, sodass es vorerst beim bestehenden Angebot bleibt.“
Am Ende können sich die Bürger aber jetzt über eine nagelneu gestaltete Homepage freuen, auf der auch die Übersichtlichkeit erhöht wurde. Für ganz kleines Geld gab es das nicht, zumindest schlagen die digitalen Arbeiten im kommunalen Haushalt zu Buche. Der Gemeinderat war schon im Vorjahr über den Kostenfaktor unterrichtet worden.
Unterm Strich fallen für Relaunch, Aktualisierung des Bürgerserviceportals und der Implementierung von Gebärdensprache etwas mehr als 24 000 Euro an Kosten an. Hinzu kommen noch jährliche Betreuungskosten von rund 3200 Euro oben drauf.