Glasfaser und Stromversorgung waren die Themen beim Rundgang des Ortschaftsrats Hart. Unser Foto entstand bei der neuen Trafostation der EnBW in der Nähe des Lehrgartens des Obst- und Gartenbauvereins (rechts Ortsvorsteher Thomas Bieger) Foto: Selinka 

Das Harter Gremium besichtigt die Trasse – auch Stromleitungen wurden in Haigerloch-Hart in die Erde verlegt. Oberleitungen und Dachständer werden abgebaut.

Der eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau für das „schnelle Internet“ in Hart durch die NetCom BW ist abgeschlossen. Inzwischen sind über 150 Gebäude an das Glasfaser angeschlossen.

 

Aus diesem Grund besichtigte der Ortschaftsrat Hart jüngst die verlegten Trassen in Straßen und Gehwegen. Dabei ging es im Beisein des stellvertretenden Bauamtsleiters Florian Ranft vor allem darum, eventuelle Schäden an den Asphalt- oder Pflasterbelägen festzuhalten.​

Wo gibt es Schäden?​

Die ausführende Firma Gebrüder Stumpp aus Balingen hat nämlich noch ihre Gerätschaften auf zwei Bauplätzen im Gebiet „Hinter den Gärten II“ gelagert und kann vor Abzug die festgestellten Schadstellen kurzfristig reparieren. Erster Haltepunkt war am Ortsausgang in der äußeren Bahnhofstraße ein Parkplatz. Dort war während der Bauzeit ebenfalls ein kleinerer Lagerplatz eingerichtet. Dieser wurde inzwischen aufgelöst und geräumt. Dabei wurden keine Schäden am Asphaltbelag festgestellt.​

Im Zuge der Bauarbeiten wurden dort allerdings an drei Stellen an einer Mauer Büsche entfernt, deren Wurzeln in einem mit Pflaster umgebenen Rondell ruhten. Nach Wunsch des Ortschaftsrats sollen diese durch den städtischen Bauhof entfernt und dafür die entstehenden Löcher im Parkplatz durch Asphalt geschlossen werden.

Weiter ging es auf die gegenüberliegende Straßenseite in Höhe der Einfahrt zur Industriestraße. Dort erläuterte Florian Ranft, dass im Eingangsbereich auf einem rund zehn Meter langen Streifen im Gehweg ein neuer Pflasterbelag verlegt werden musste, da der alte zu brüchig wahr. Farblich wurde dieser dem bestehenden angepasst. Im Bereich der Bahnhofstraße wurden keine Schäden am Pflaster festgestellt. Lediglich in den Straßenquerungen müssen die Kanten noch abgeschliffen und mit einer Makadamschicht verschweißt werden. Das gilt auch für den Bereich der Straße „Im Höfle“.​

Neue Trafostation​

Dort wurde an dessen Ende beim Schuppen des Obst- und Gartenbauvereins im Zuge der Neuverlegung von Stromleitungen in den Glasfasergraben eine neue Trafostation der EnBW erstellt, die die Stromversorgung des westlichen und nordwestlichen Teils von Hart sicherstellt. Laut Ortsvorsteher Thomas Bieger werden die Stromoberleitungen und Dachständer Zug um Zug von der EnBW abgebaut.​

Der letzte Bauabschnitt des Glasfaserausbaus war in der Höfendorfer Straße. Dort ist auf einem Teilstück von knapp zehn Metern der Gehweg noch nicht wieder hergestellt, da im Zuge eines dort neu gebauten Wohnhauses noch eine Neuvermessung der Grundstücksgrenzen erfolgen muss.

​Die NetCom BW will laut Ortsvorsteher Thomas Bieger zusätzlich eine Glasfasertrasse nach Höfendorf herstellen. Diese Verbindungstrasse wird vom Gemeindeschacht in Hart an der Eichwaldstraße über die Kreisstraße K 7165 bis nach Höfendorf und später weiter nach Hirrlingen führen. Die gesamte Länge beträgt rund 1,3 Kilometer.​

Davon werden in Hart innerorts etwa 20 Meter in offener Bauweise (einschließlich der Straßenquerung) ausgeführt. Die restlichen rund 130 Meter innerorts werden im Spülbohrverfahren hergestellt. Außerhalb des Orts verläuft die Trasse im Seitenstreifen des Straßengrabens der Kreisstraße. Der Ortschaftsrat hatte keine Einwände gegen den Bau der Kabeltrasse. ​