Glasfaserkabel liegen in einem Verteilerkasten. Die Breitbandversorgung ist auch in Altheim Thema. (Symbolfoto) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die Breitbandversorgung ist Thema im Altheimer Ortschaftsrat. Auch das Aus der Tübbing-Fabrik im Industriegebiet Heiligenfeld kommt zur Sprache.

Bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Altheim saßen auch Oberbürgermeister Michael Keßler und Bauamtsleiter Peter Klein mit im Zuschauerraum. Sie warteten auf ihren Auftritt im nichtöffentlichen Teil der Sitzung.

 

Ein Part, über den man zwar erst später berichten kann, doch zum Punkt „Breitbandversorgung“ sickerten doch, auf Intervention von Ortschaftsrat Hans-Peter Schmidt, dem ersten Stellvertreter von Ortsvorsteherin Sylvia Becht, einige wenige Informationen durch. Schmidt vertrat die Ansicht, dass dieses Thema nicht in den nichtöffentlichen Teil der Sitzung gehöre, da es die Interessen der Altheimer besonders tangiere.

Oberbürgermeister Keßler meinte, dass es sich um aktuell laufende Verhandlungen handele, zu denen man zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen könne. „Diese schwebenden Verfahren laufen aber schon lange und die Altheimer wollen wissen, was sie mit den Verträgen, die sie mit der Deutschen Glasfaser abgeschlossen haben, machen sollen“, machte Schmidt die Nöte seiner Mitbürger deutlich.

„Die Verträge mit der Deutschen Glasfaser sind ungültig. Da kommt nichts mehr“, so die Meinung von Keßler.

Aus der Tübbing-Fabrik

Auch zum Aus der Tübbing-Fabrik im Industriegebiet Heiligenfeld auf dem Gelände im Intermodalen Service-Zentrum Horb (ISH) konnten die beiden Vertreter der Stadt etwas sagen.

„Nachdem der Zuschlag an ein anderes Unternehmen ging, ist diese Sache erledigt. Es gibt daher keinen Satzungsbeschluss und die Aufhebung der Bebauungsplanänderung wird bei der nächsten Gemeinderatssitzung beschlossen“, erklärte Bauamtsleiter Klein.

Trotzdem bleibt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 70 Km/h auf der Umgehungsstraße im Bereich der neuen Ausfahrt des Terminals und der Einfahrt Industriestraße bestehen, wie Klein auf Nachfrage aus dem Gremium sagte.

Weitere Frage

Aus Reihen des Ortschaftsrats kam noch die Nachfrage, was mit der Tübbing-Fabrik sei, wenn Gfrörer den Auftrag aus der Offenburg-Ausschreibung, für die sich die Empfinger Firma zusätzlich beworben hat, bekommen würde. Zum eine gehe man davon aus, dass sich dieser Folgeauftrag ohne die Fertigung für den Pfaffensteigtunnel nicht lohnen wird und zum anderen machte der Oberbürgermeister ganz klar deutlich: „Das Verfahren ist eingestellt und wird nicht weiter verfolgt. Es ist für uns erledigt.“