In der Oberkollbacher Straße in Oberreichenbach werden auch beim zweiten Bauabschnitt Kabel für schnelles Internet mitverlegt.
Der Breitbandausbau schreitet voran. Nun stehen Arbeiten an der Oberkollbacher Straße in Oberreichenbach auf dem Programm.
Die Gemeinde sei frühzeitig auf die Netze BW zugegangen, um im Zuge der Stromerdverkabelung Synergieeffekte für den kommunalen Breitbandausbau zu nutzen, erläuterte Bürgermeister Johannes Schaible.
Die Netze BW GmbH beabsichtigt im Bereich des gesamten östlichen Ortsgebiets von Oberreichenbach eine Erneuerungsmaßnahme der Nieder- und Mittelspannungsversorgung. Die Gesamtmaßnahme wird in zwei Bauabschnitte unterteilt.
Querungen mehrere Straßenbereiche
Ziel ist die Modernisierung der Strominfrastruktur, die Erhöhung der Versorgungssicherheit sowie der Rückbau bestehender Freileitungsstrukturen. Die Maßnahme umfasst insbesondere die Erneuerung der Mittelspannungsleitungen, die Erneuerung der Niederspannungsleitungen, die Kabelverlegung im Erdreich, Querungen mehrere Straßenbereiche sowie die Anpassung von Kabelverteilerschränken inklusive der Einbindung der Umspannstation Bergstraße.
Wie bereits berichtet, stimmte der Gemeinderat dem Mitverlegungsangebot im Bauabschnitt eins in Höhe von 89 390,35 Euro schon Ende Februar zu.
Förderung bewilligt
Ohne zu zögern votierte das Ratsgremium jetzt auch beim zweiten Bauabschnitt in der Oberkollbacher Straße einstimmig für eine Mitverlegung. Die Kosten belaufen sich hierbei auf 197 036,09 Euro.
Wie für den ersten Bauabschnitt liegt auch für den zweiten betroffenen Ausbauabschnitt bereits eine bewilligte Förderung nach der Gigabit-Richtlinie 2.0 vom Dezember 2024 vor – und diese sei in der vorliegenden Konstellation vollständig förderfähig, ergänzte Schaible.
Die Vorteile der Mitverlegung liegen auf der Hand. Die Straße muss nur einmal aufgerissen werden. Zusätzliche Verkehrsbeeinträchtigungen werden vermieden, die Bauzeit verkürzt. Ebenso werden Kosten eingespart und die Bürger nur einmal belastet.
Die Mitverlegung des Mikrorohrverbandes beläuft sich auf eine Länge von 2532 Metern. Zu den 14 Hausanschlüssen des ersten Abschnitts werden 50 weitere neue hergestellt. Zusätzlich erfolgt eine Einbindung in die bestehende Breitbandstruktur.
„Mit dem Beschluss setzt der Gemeinderat für die digitale Infrastruktur in Oberreichenbach ein weiteres Ausrufezeichen“, so Schaible abschließend.