Die dritte Insolvenz des Felgenherstellers BBS trifft die Belegschaft hart: 160 Arbeitsplätze werden gestrichen. Foto: Sum

Die BBS-Insolvenz hat harte Folgen: 160 Beschäftige des Felgenherstellers verlieren wohl ihren Arbeitsplatz. Ein langjähriger Mitarbeiter geht mit dem Sozialplan hart ins Gericht.

Schiltach-Hinterlehengericht - So wie es inzwischen aussieht, wird BBS voraussichtlich mit einer geänderten Marktstrategie weiter existieren, aber circa 160 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz (wir berichteten). Exemplarisch für viele ist der Fall eines Mitarbeiters, der Jahrzehnte bei BBS angestellt war, dort nach seinen Worten "alles gegeben hat", und jetzt die Kündigung auf dem Tisch hat. Den Sozialplan, so wie er ihm vermittelt wurde, kann er nur schwer nachvollziehen. Deshalb hat er sich in seiner Enttäuschung an unsere Zeitung gewandt: So viele Jahre sei er bei BBS gewesen, habe sich immer wieder mit der wechselnden Entwicklung abgefunden und sich eingefügt: "Bei jeder Insolvenz mussten wir bluten, jetzt bei der dritten bist du nichts mehr wert", klagte er.

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