Hubert Jäger aus Königsfeld erläutert Messebesuchern seine Innovationen. Foto: Suzana Krsticevic/Steinbeis-Transferzentrum

Hubert Jäger aus Königsfeld präsentierte bei der Internationalen Fachmesse „Ideen, Erfindungen, Neuheiten“ in Nürnberg einen Wasserstoffgrill.

In der Steinbeis-Lounge am Stand des Steinbeis-Transferzentrums sorgte Hubert Jäger von der Jäger Engineering GmbH bei der Internationalen Fachmesse „Ideen, Erfindungen, Neuheiten“ in Nürnberg gleich mit zwei technologischen Neuheiten für Aufsehen.

 

Mit dem „HyCook“, einem Grill, der mit Wasserstoff statt mit Gas oder Kohle betrieben wird, und dem Raptor-Eye, der schnellsten Autodoor ihrer Art, zeigt der Tüftler aus Königsfeld im Schwarzwald, wie Zukunftstechnologie praktisch umgesetzt werden kann, so das Steinbeis-Transferzentrum in einer Pressemitteilung.

Schon am ersten Messetag wurde der erste „HyCook“ verkauft, und Jäger war durchgehend im Gespräch mit interessierten Besuchern. „Das Interesse war riesig – ich hätte den Grill gleich mehrfach verkaufen können“, sagt er schmunzelnd.

„Es ist schön zu sehen, dass nachhaltige Technik und Innovation bei den Menschen so gut ankommen.“

Grillvergnügen ohne CO2

Mit dem „HyCook“ präsentiert Jäger einen Grill, der Grillvergnügen neu definiert: Statt CO₂ oder Schadstoffe freizusetzen, entsteht beim Grillen mit Wasserstoff ausschließlich Wasserdampf. Der Grill arbeitet klimaneutral, geruchlos und sauber – ein Beispiel dafür, wie Genuss und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können.

Durch die hohe Energiedichte des Wasserstoffs erreicht der HyCook in kürzester Zeit die Grilltemperaturen. „Grillen mit Wasserstoff ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch leistungsstark und sicher“, erklärt Jäger stolz.

Mit der zweiten Innovation, der Raptor-Eye Autodoor, zeigt Jäger Engineering, dass auch in der Industrie noch großes Optimierungspotenzial steckt. Die automatisierte Zugangslösung für CNC-Fräs- und Drehmaschinen öffnet und schließt den Arbeitsraum in Rekordzeit – pneumatisch oder über Linearmotoren, heißt es in der Mitteilung. Das patentierte Lamellen-System aus Carbon ist eigenen Angaben zufolge widerstandsfähig, wartungsfrei und passt sich dank variablem Öffnungsdurchmesser flexibel an jede Automationslösung an.

Mit seinen beiden Innovationen verbindet Hubert Jäger technische Präzision mit Nachhaltigkeit und Zukunftsdenken – ganz im Sinne der Ingenieurstradition des Schwarzwalds, so das Steinbeis-Transferzentrum.