Aus Recyclingmaterialien entsteht in Furtwangen ein Kunstwerk: ein „Haus der Gefühle“. Menschen mit und ohne Behinderung gestalten gemeinsam Räume für Freude, Mut oder Hoffnung.
In Furtwangen steht von Februar bis März ein Inklusionsprojekt auf dem Programm. Unter dem Thema „Haus der Gefühle“ wird gemeinsam mit Menschen mit Behinderung und freiwilligen Helfern ein Kunstwerk aus Recyclingmaterialien geschaffen.
Entstehen soll ein Haus, in dem jedes Zimmer ein anderes Gefühl widerspiegelt – von Freude und Ruhe über Mut und Wut bis hin zu Hoffnung.
Ziel des Projekts ist es, Begegnungen zu ermöglichen, kreativen Ausdruck zu fördern und Inklusion sowie Nachhaltigkeit sichtbar zu machen. Das Projekt steht unter dem Motto „Kunst macht sauber“ und verbindet künstlerisches Arbeiten mit einem bewussten Umgang mit Ressourcen.
Jeder kann dabei sein
Begleitet werden die offenen Kreativ-Workshops von den Projektleitungen, den Sozialpädagoginnen Päivi Wilhelm und Isabell Bürer von der Bruderhaus Diakonie Vöhrenbach, sowie der Kunsttherapeutin Christa Knust. Mitmachen können sowohl Menschen mit Behinderung als auch Interessierte. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, eine feste Verpflichtung gibt es nicht – auch die Teilnahme an einzelnen Terminen ist möglich.
Die zweite Workshop-Reihe steht damit bereits in den Startlöchern. Die bisherigen Erfahrungen stimmen die Projektverantwortlichen optimistisch. „Die Klienten waren begeistert“, berichtet Päivi Wilhelm. Das „Haus der Gefühle“ soll nicht nur ein Kunstwerk werden, sondern auch ein Ort des Austauschs, der Teilhabe und des gemeinsamen Erlebens.
Die Workshops finden am 4. Februar, 11. Februar, 25. Februar, 11. März und 25. März, jeweils von 16.30 bis 19.30 Uhr im StattMuseum, Friedrichstraße 3 in Furtwangen, statt.