Wie geht es für die Gäubahn weiter? Foto: Lück

Zur Verzögerung bei S21 und den Auswirkungen auf die Gäubahn im Kreis Rottweil hat unser Leser Michael Leibrecht eine klare Meinung.

Diese Verzögerung ist mehr als peinlich, es ist nicht mehr hinzunehmen, dass die erfindungsreiche Deutsche Bahn und verantwortliche Politiker immer neue Argumente für eine Verschiebung der Inbetriebnahme vorbringen. Aus diesem Grunde fordern wir die Verantwortlichen in Politik und Deutsche Bahn auf, innezuhalten und ihre bisherige Haltung, „Augen zu und durch“, zu überdenken.

 

1. Wir von der Initiative Pro Gäubahn fordern den sofortigen zweigleisigen Ausbau der Gäubahn zwischen Horb und Tuttlingen und nicht erst ab dem Jahre 204x. Nur so kann die DB die Leistungsfähigkeit im Personen- und Güterverkehr zwischen der Schweizer Grenze und Stuttgart verbessern bzw. ausbauen.

2. Da es bei der DB seit Juli 2025 einen Plan für einen möglichen Kombibahnhof gibt, sollten die Verantwortlichen jetzt die Zeit nutzen, diesen umzusetzen. Damit wird eine zuverlässige, pünktliche und durchlässige Fahrt gewährleistet.

Hoffnung auf Mut der neuen Landesregierung

Wir hoffen, dass die zukünftige Landesregierung die Kraft und den Mut hat, sich ohne Wenn und Aber für den sofortigen zweigleisigen Ausbau der Gäubahn einzusetzen. 1,4 Millionen Menschen entlang der Gäubahn würden sich freuen. Gleichzeitig wäre es ein wichtiger und notwendiger Beitrag zum Klimaschutz.

Für die Initiative ProGäubahn Rottweil – wir wollen zum Hauptbahnhof:Michael Leibrecht, Rottweil-Hausen

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