Nach dem Gang an die Urne kommen in Schweighausen am 8. März Wahlforscher auf die Wähler zu. Foto: dpa

Für die 18-Uhr-Vorhersage am Wahlsonntag in der ARD holt sich Infratest-Dimap am Tag der Landtagswahl in Schweighausen ein Stimmungsbild ein.

Es ist der spannendste Moment eines jeden Wahltags: Punkt 18 Uhr, wenn die Wahllokale schließen, werden im öffentlich rechtlichen Fernsehen die ersten Prognosen veröffentlicht. Parteien und Wähler erhalten eine erste Antwort auf die Frage, wer die Wahl gewonnen hat. Eine entscheidende Rolle wird am 8. März dabei Schweighausen spielen. Wie die Gemeinde Schuttertal informiert, werden Wahlforscher am Tag der Landtagswahl im Bergdorf unterwegs sein, um Wähler zu ihrem Abstimmungsverhalten zu befragen.

 

Wer befragt die Wähler?

Der Gemeinde zufolge werden Wahlforscher von Infratest-Dimap am 8. März vor dem Wahllokal im Bürgersaal des Bergdorfhauses vor Ort sein. Der Wahlbezirk 03, der den ganzen Ortsteil umfasst, ist als einer von landesweit 200 für die sogenannte repräsentative Nachwahlerhebung ausgewählt worden. Die Korrespondenten des Wahlforschungsbüros geben die Ergebnisse an Fernseh- und Hörfunkstudios weiter. Schweighausener Stimmen werden damit Teil der Stichprobe sein, aus denen unter anderem die 18-Uhr-Prognose in der ARD erstellt wird.

Wie läuft die Befragung ab?

Die Gemeinde Schuttertal informiert, dass die Korrespondenten von Infratest-Dimap die Wählerinnen und Wähler nach Verlassen des Wahlraums ansprechen werden. Anschließend werden sie gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufüllen und diesen in einen Pappkarton zu werden.

Erfahrungsgemäß nehmen die meisten an der Umfrage teil

Ist die Teilnahme verpflichtend?

Nein. Laut der Mitteilung erfolgt die Teilnahme auf freiwilliger Basis – und anonym. „Erfahrungsgemäß nehmen die Wählerinnen und Wähler sehr zahlreich an der Nachwahlerhebung teil“, erläutert die Gemeinde.

Welche Daten werden abgefragt?

Wenn sich die Wähler für eine Teilnahme an der Umfrage entscheiden, müssen sie im Fragebogen ihr Alter, ihr Geschlecht sowie ihren Schulabschluss angeben – und natürlich, welcher Partei sie ihre Stimme gegeben haben. Ein Teil der Wähler erhalte zudem einen etwas längeren Fragebogen mit zusätzlichen Fragen zu soziodemographischen Merkmalen und wahlentscheidenden Aspekten, heißt es.

Wofür werden die Daten verwendet?

Die Korrespondenten von Infratest-Dimap werden die Ergebnisse jede Stunde auswerten und telefonisch an die Datenzentrale übermitteln. Aus den Daten wird nicht nur die Prognose am Wahlabend erstellt, sie dienen laut Mitteilung der Gemeinde auch als Basis für eine Reihe weiterer Analysen des Wahlergebnisses. Darunter das Wahlverhalten in Altersgruppen und die Wählerwanderung.