Aus dem Infrastrukturprogramm des Bundes fließt viel Geld in den Landkreis Calw (Symbolbild). Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wer im Landkreis Calw wie viel Geld aus dem Infrastrukturprogramm des Bundes erhalten wird.

Aus dem Infrastrukturprogramm des Bundes fließen rund 136,7 Millionen Euro in den Landkreis Calw. Das teilte Staatssekretär Thomas Blenke mit.

 

Calw mit 14,38 Millionen Euro Spitzenreiter

„Dieses Geld steht unseren Landkreisen, Städten und Gemeinden zur freien Investition zur Verfügung“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete für den Kreis Calw. „Damit lassen sich Schulen und Kitas, Straßen und Brücken, Krankenhäuser, Sporthallen oder andere wichtige Infrastrukturprojekte finanzieren. Die Kommunen wissen selbst am besten, wo diese Gelder ausgegeben werden“, so Blenke weiter.

Die Zahlen im Einzelnen

Der Landkreis Calw erhält demnach 34,5 Millionen Euro. Von den Kommunen erhalten: Altensteig 6,8 Millionen Euro, Althengstett 5,17 Millionen Euro,, Calw 14,38 Millionen Euro, Dobel 1,64 Millionen Euro, Ebhausen 3,4 Millionen Euro, Egenhausen 1,36 Millionen Euro, Enzklösterle eine Million Euro, Gechingen 2,44 Millionen Euro, Haiterbach 3,74 Millionen Euro, Bad Herrenalb 5,34 Millionen Euro, Höfen 1,21 Millionen Euro, Bad Liebenzell 6,05 Millionen Euro, Nagold 13,62 Millionen Euro, Neubulach 3,77 Millionen Euro, Neuweiler 2,16 Millionen Euro, Oberreichenbach 1,96 Millionen Euro, Ostelsheim 1,69 Millionen Euro, Rohrdorf 1,28 Millionen Euro, Schömberg 5,31 Millionen Euro, Simmersfeld 1,39 Millionen Euro, Simmozheim 1,88 Millionen Euro, Bad Teinach-Zavelstein 2,18 Millionen Euro, Unterreichenbach 1,64 Millionen Euro, Bad Wildbad 6,84 Millionen Euro, Wildberg 6,15 Millionen Euro,

Insgesamt stellt der Bund im Rahmen des Infrastrukturprogramms 100 Milliarden Euro für die Länder und deren Kommunen bereit, heißt es in der Pressemitteilung.

13,1 Milliarden Euro für Baden-Württemberg

Baden-Württemberg erhält daraus 13,1 Milliarden Euro. Das Land gibt rund zwei Drittel dieser Summe direkt an seine Landkreise, Städte und Gemeinden weiter, insgesamt 8,76 Milliarden Euro auf zwölf Jahre. Manuel Hagel, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion: „Wir stärken unsere Kommunen dort, wo der Staat den Menschen am nächsten ist.“

550 Millionen Euro über den kommunalen Finanzausgleich

Außerdem werden 2026 seitens des Landes zusätzlich 550 Millionen Euro über den kommunalen Finanzausgleich bereitgestellt. Daneben erhalten die Städte und Gemeinden mit Blick auf das Bundesteilhabegesetz, das Inklusionsausgleichsgesetz und die Schulbegleitungen an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren weitere 222 Millionen Euro einmalig in 2026.