Die Umsetzung des Radwegs vom Zimmerner Inkom nach Flözlingen hängt von der Bezuschussung ab. Die Gemeinde hofft auf Landes- und Bundesfördermittel. Foto: Weisser

Ein weiterer Schritt in Richtung Radweg zwischen dem Inkom Industrie- und Gewerbegebiet und Flözlingen ist gemacht. Finanzielle Zuschüsse kommen vom Land.

Wie Bürgermeisterin Carmen Merz in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Zimmern verkündete, wurde die Gemeinde in das Landesförderprogramm für kommunale Radwege aufgenommen.

 

Parallel dazu werde noch im Monat Mai ein weiterer Förderantrag auf Bundesmittel gestellt. Eine Entscheidung darüber werde bis Ende des Jahres erwartet. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich der Gemeinderat grundsätzlich für das Projekt ausgesprochen, jedoch unter klaren finanziellen Voraussetzungen.

Ein Jahrzehnte-Projekt

Klare Aussage: Eine Realisierung komme nur dann in Betracht, wenn eine sehr hohe Förderquote erreicht werde. Konkret hofft man auf Zuschüsse in Höhe von bis zu 90 Prozent der Gesamtkosten. Diese belaufen sich nach aktuellen Berechnungen des Villinger Büros BIT Ingenieure AG auf rund 515.000 Euro. Ohne entsprechende Fördermittel – so war man sich am Ratstisch einig gewesen – könne die Gemeinde das Projekt nicht stemmen.

Seit zehn Jahren beschäftigt sich der Flözlinger Ortschaftsrat mit diesem Radweginfrastrukturvorhaben. Die Verbesserung der Radwegeverbindung zwischen dem Kernort und dem Eschachtal wird als wichtiger Baustein für mehr Verkehrssicherheit sowie für die Förderung umweltfreundlicher Mobilität in der Region gesehen.

Sollte auch der Bundeszuschuss in entsprechender Höhe bewilligt werden, könnte das langersehnte Vorhaben im nächsten Jahr angepackt werden.