Kleine Steine haben bei Wasserleitungen oft eine große Wirkung. Kommt es zu Rissen, ist Ully Leopold zur Stelle.
Zu einem Wasserrohrbruch in der Stuttgarter Straße ist es am Montagmorgen gekommen.
Ully Leopold vom Wasserwerk erläutert, was die Ursache war. „Das Problem ist in einem Schacht aufgetreten“, erklärt er im Gespräch mit unserer Redaktion.
Das sei auch das Gute an der Sache gewesen. Denn durch die leichte Zugänglichkeit im Schacht konnte das Leck sehr schnell repariert werden. Anders stelle es sich dar, wenn der Rohrbruch im Erdreich erfolge.
Druckstellen führen zu Riss
Denn dann müsse die Leitung erst einmal freigelegt werden. „Wir brauchen Kabelpläne und jemanden vom Tiefbau – das dauert dann alles länger“, weist Leopold auf die Schwierigkeiten hin, die in solch einem Fall zu meistern sind.
Über das Jahr verteilt gäbe es rund 40 Rohrbrüche, schätzt er. Dies käme daher, dass Steine auf die Kunststoffrohre drückten und sich mit der Zeit eben ein Riss bilde. Aber auch Korrosion, also die Zersetzung von Materialien, könne zu Lecks führen.
Schnelle Hilfe ist angesagt
Das Team sei ständig auch der Suche nach kleinen Löchern, aus denen das Wasser ins Erdreich sickere. „Da muss man lange suchen“, weist er auf die Schwierigkeiten hin, solche geringfügige Lecks zu finden. Aber sie stellten glücklicherweise nur rund 10 Prozent der Brüche dar.
Denn treten größere Mengen an Wasser aus, wie etwa bei dem Schacht in der Stuttgarter Straße, werde man schnell auf das Problem aufmerksam und könne dementsprechend handeln.
„Wir sind immer im Einsatz“, betont Leopold. Denn die Bürger sollen sich ja darauf verlassen können, dass das Wasser aus dem Hahn kommt. Und ist das einmal nicht der Fall, arbeite man schnellstmöglich an der Behebung.