Der Neubau der Realschule auf dem Buchberg wurde Mitte Dezember eingeweiht. Nun steht der Umzug an, dieser soll schrittweise erfolgen. Foto: Kassandra Lippe

Der Neubau der Donaueschinger Realschule steht und ist eingeweiht. Nun muss nur noch umgezogen werden. Das ist ein Großprojekt mit engem Zeitplan.

Der Neubau der Donaueschinger Realschule auf dem Konversionsgelände „Am Buchberg“ ist seit Mitte Dezember offiziell eingeweiht. Nun muss der Neubau noch bezogen werden.

 

Und das ist eine Herkulesaufgabe, denn einen ganzen Schulbetrieb mit 1000 Schülern umzuziehen, ist kein Honigschlecken. Wie die Stadtverwaltung auf Anfrage mitteilt, wird derzeit ein detaillierter Ablaufplan für den Umzug erarbeitet. Vorgesehen ist, die Verlagerung in mehreren abgestimmten Etappen durchzuführen – von Fachräumen über Verwaltung und Sportgeräte bis zu den Jahrgangsclustern.

Gestaffelter Umzug

Der gestaffelte Umzug sei notwendig, da der laufende Schulbetrieb nicht unterbrochen werden könne. „Die Organisation und das Packen stellen für die Schule im Alltag eine zusätzliche Herausforderung dar“, erklärt Beatrix Grüninger von der Stadtverwaltung. Ziel sei ein möglichst reibungsloser Übergang für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte.

Auch die Fertigstellung der Außenanlagen könnte sich witterungsbedingt verzögern, so Grüninger. Der etwa 56 Millionen Euro teure Neubau der Realschule gilt als eines der größten Infrastrukturprojekte der Stadt Donaueschingen in den vergangenen Jahren.

Platz für 700 Schüler

Das moderne Gebäude auf dem Schulcampus ersetzt den Altbau in der Lehenstraße, der sanierungsbedürftig und räumlich beengt war. Der Neubau bietet Platz für 700 Schülerinnen und Schüler und zeichnet sich durch ein offenes Raumkonzept, moderne Fachräume und nachhaltige Energietechnik aus.

Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass der Unterricht im neuen Schuljahr 2026/2027 dann vollständig im Neubau stattfinden kann.