Jüngst musste ein Dauchinger zwei Mal nach Villingen fahren, um ein Paket in Empfang nehmen zu können. Die bisherige Poststelle in Dauchingen gibt es nicht mehr.
Keine Neuigkeiten gibt es laut Dauchinger Gemeindeverwaltung bisher über die Zukunft einer Poststelle im Ort. Die Poststelle in den Räumen von „Görsch Computer“ an der Vorderen Straße gibt es nicht mehr.
Wie in der jüngsten Gemeinderatssitzung zu hören war, hätte jüngst ein Bürger, der bei der Anlieferung eines Pakets nicht zu Hause war, zwei Mal bis nach Villingen fahren müssen, bis er das Paket endlich in Empfang nehmen konnte. Auf die Frage, ob die Gemeinde auf die Post dahingehend einwirken könne, Pakete doch in einer näher gelegenen Sammelstelle abzulegen, merkte Bürgermeister Torben Dorn ironisch an, dass er nicht der König von Dauchingen sei und der Gemeinderat nicht „die Ritter der Tafelrunde“. Die Möglichkeiten, als Gemeinde Dauchingen auf die Deutsche Post einzuwirken, betrachtet er als marginal.
Hierauf erklärte Gemeinderat Günther Haffa (Unabhängige Bürger), dass jeder die Möglichkeit habe, online eine Wunsch-Abgabestelle für ein Paket anzugeben.
Vor mehreren Wochen hatte der Gemeinderat Dauchingen mehrheitlich dafür gestimmt, einem möglichen Betreiber einer Poststelle den südwestlichen Raum im Untergeschoss der Festhalle – befristet auf drei Jahre – für den Betrieb einer Poststelle zur Verfügung zu stellen. Laut Gemeinde hilft bei der Betreibersuche auch die Wirtschaftsförderung.