Sind die Vorarbeiten erledigt, soll schon nach Ostern die Bodenplatte für den neuen, sechsgruppigen Kindergarten an der Bahnhofstraße in Bisingen gegossen werden.
Ende Januar war Spatenstich für die Kita auf „Reute“ in Bisingen, seither ist die Gemeinde beziehungsweise sind die Fachfirmen „mit Vollgas“ dran an der Realisierung des 7,5 Millionen Euro teuren Projekts.
Roman Slezinger, der projektverantwortliche Mann im Bisinger Bauamt, ist beinahe täglich vor Ort, um den Baufortschritt zu begleiten.
Fundamente schon vorbereitet
Nachdem der Erdaushub und -abtrag inzwischen erfolgt und die Tragschicht aufs Gelände gebracht ist, werden zurzeit die Entwässerungsleitungen gelegt. Teilweise, informiert Roman Slezinger auf Anfrage, sind auch schon die Fundamente vorbereitet.
Nach Ostern, so sieht es der Bauzeitenplan vor, soll die Bodenplatte (in Beton) gegossen werden. Dem voraus gehen allerdings noch diverse andere Arbeiten. Unter anderem muss isoliert und für die Bewehrung beziehungsweise Armierung gesorgt werden.
Im Mai/Juni soll Gebäude aufgerichtet sein
Heißt? Um die Statik und Rissminimierung der Fundamente, Decken und Wände gewährleisten zu können, werden Materialien wie Stahlstäbe und -matten eingebracht. All diese Arbeiten stehen in der Verantwortung der Firma Beck Bau aus Weilheim
Parallel erstellt die Firma Staiger und Schneider Zimmerei und Holzbau die Werksplanung und Konzeption für die Gebäudehülle in Holzständerbauweise. Im Mai/Juni soll das Gebäude aufgerichtet sein.
Noch im März, terminiert ist der 24. März, hat der Gemeinderat über die Vergabe weiterer Gewerke zu entscheiden. Über technische Gewerke für den Innenausbau – als da wären: die Elektrotechnik, Heizung, Lüftung, Sanitär, der Trockenbau und die Estrichlegearbeiten. Aktuell läuft die Submission.
7,5 Millionen Euro teuer
Der neue,
immerhin 7,5 Millionen Euro teure Kindergarten auf „Reute“ an der Bisinger Bahnhofstraße ist sechsgruppig konzipiert. Einzugstermin soll zum Start des Kindergartenjahres 2027/2028 sein.
Gebaut
wird er mit einer Nutzfläche von 1700 Quadratmetern – und mit dem Blick aus großen Fensterfronten, ausgerichtet hin zur Burg Hohenzollern. Geplant wird mit einer eingeschossigen Holzrahmenbauweise mit einer extensiven Begrünung des Dachs (Pult- und Flachdach im Wechsel). Zusätzlich ist in der Planung eine Photovoltaikanlage berücksichtigt; ebenso eine Wärmepumpe. Allein schon die Holzrahmenbauweise soll für einen guten Wärmeschutz des zukünftigen Kita-Gebäudes sorgen.
Ins Innere
gelangen werden die Kinder über ein großzügiges Foyer. Neben den Gruppenräumen (vier für Ü3-Gruppen und zwei für U3-Gruppen) sind Personal-, Lager- und Fachräume ausgewiesen.
Gedacht
ist in diesem Neubau des Weiteren an einen Abstellraum und einen Mehrzweckraum sowie an eine Schmutzschleuse.