Ein Kiebitz im Schwenninger Moos, aufgenommen am 3. Juli. Foto: Kring

Im Naturschutzgebiet Schwenninger Moos wird im Winterhalbjahr 2025/2026 ein Teil des Rundweges verlegt.

Zudem gibt es erste Informationen zur Erneuerung des Holzbohlensteges. Eine Bürgerinfoveranstaltung findet hierzu am Freitag, 21. November, 16 Uhr, statt. Treffpunkt ist im Schwenninger Moos beim Parkplatz am BSV Stadion.

 

Im Rahmen einer Führung stellen Thomas Kring (NGP Baar), Heiko von Holst (Stadt Villingen-Schwenningen) und Joshua Petelka (Regierungspräsidium Freiburg) die Maßnahme vor und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung, teilt das Landratsamt mit.

Das Naturschutzgebiet Schwenninger Moos ist ein wichtiges und beliebtes Naherholungsgebiet für die Bürger der Stadt und überregional bekannt.

Seltene Tiere und Pflanzen

Zugleich ist das Schwenninger Moos aber auch Lebensraum vieler seltener und teils stark gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.

Hierzu zählen unter anderem eine Vielzahl von Vogelarten wie die Krickente (Anas crecca), der Kiebitz (Vanellus vanellus) und die Bekassine (Gallinago gallinago). Alle drei Arten stehen auf der Roten Liste und gelten in Baden-Württemberg als vom Aussterben bedroht.

„Ziel der Maßnahme ist es deshalb die Attraktivität des Naturschutzgebiets als Naherholungsgebiet zu erhalten und zu fördern sowie den Lebensraum der seltenen Tier- und Pflanzenarten zu schützen und zu verbessern“, heißt es in der Pressemitteilung.

Was geplant ist

Im Rahmen des Naturschutzgroßprojekts (NGP) Baar soll deshalb ein Teil des Rundweges verlegt werden. Dadurch können Störungen im Uferbereich reduziert und die unzerschnittene Fläche des Naturschutzgebietes vergrößert werden, informiert das Landratsamt weiter.

Im Zuge der Maßnahme werden rund 300 Meter des bestehenden Weges zurückgebaut und ein neuer Weg angelegt. Dieser führt künftig entlang einer halboffenen Weidefläche, die im Sommer mit den Moorschnucken beweidet wird. Zudem ist die Aufstellung von zwei neuen Sitzbänken vorgesehen.

Für die Infoveranstaltung wird um eine Anmeldung gebeten an Naturschutzgroßprojekt Baar, Thomas Kring, E-Mail: info@ngp-baar.de.