St. Franziskus in der Jakob-Kienzle-Straße ist eine der beiden katholischen Kirchen in Schwenningen. Foto: Archiv

Die Katholiken in Schwenningen müssen sich auf neue, deutlich andere Strukturen einstellen. Und ein Blick ins benachbarte Villingen zeigt, wie es aussehen kann.

Seit 1. Januar sind die neuen Strukturen in der benachbarten Erzdiözese Freiburg in Kraft.

 

Aus den bisherigen Seelsorgeeinheiten sind Großgemeinden geworden, wie beispielsweise in Villingen und Bad Dürrheim deutlich wird.

Derweil laufen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart ebenfalls Veränderungsprozesse. Über Einzelheiten wird jetzt in Schwenningen informiert.

Dazu schreibt Stefan Erchinger, gewählter Vorsitzender des Kirchengemeinderats St. Franziskus-Mariä Himmelfahrt: „ Mit dem Projekt ’Seelsorge in neuen Strukturen’ reagiert die Diözese Rottenburg-Stuttgart auf die aktuellen Herausforderungen: Mitgliederrückgang, sinkende Finanzmittel, Rückgang des pastoralen Personals in allen Berufsgruppen und veränderte pastorale Anforderungen.“

Infos am Wochenende

Und weiter erläutert er: „Aus aktuell 1020 rechtlich selbstständigen Kirchengemeinden sollen bis 2030 50 bis 80 Raumschaften neu gebildet werden. Ähnlich wie in der Erzdiözese Freiburg werden damit in den kommenden Jahren auch in Württemberg kirchliche Verwaltungsstrukturen grundlegend neu geordnet.“

Der Kirchengemeinderat St. Franziskus-Mariä Himmelfahrt werde nach den Gottesdiensten in Mariä Himmelfahrt und St. Franziskus am kommenden Wochenende einen ersten Überblick über die aktuelle Beschlusslage und mögliche Auswirkungen auf die Seelsorgeeinheit Neckar-Baar geben. Alle interessierten Gemeindemitglieder seien dazu eingeladen.

Alle Gottesdienstzeiten gibt es auf der Homepage der Seelsorgeeinheit www.senb.de. Informationen zum Reformprozess hat die Diözese auf www.seelsorge-in-neuen-strukturen.drs.de zusammengestellt.