Großes Interesse zeigen die kleinen Teilnehmer, die im Rahmen des Ferienprogramms erste Grundlagen über das Fangen von Fischen lernen. Foto: Lutz Rademacher

Beim Ferienprogramm des Anglersportvereins lernen Kinder die hiesige Fischwelt kennen und werfen selbst die Rute aus.

Zahlreich strömten die Kinder zum Start in das Wochenende an den Kirnbergsee. Jedoch nicht zum Schwimmen, sondern um zu lernen.

 

Der Angelsportverein Bräunlingen hatte zum Kinderferienprogramm eingeladen.

Zwanzig junge Bräunlinger, die mitunter noch nie mit Fischen und Angeltechnik zu tun hatten, waren zum Angeltag gekommen.

Kinder kennen viele Arten

Christina Rademacher, die bis zum vergangenen Jahr Jugendbeauftragte des Angelsportvereins war, hatte die Leitung des Nachmittags übernommen. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde ging es direkt zur Theorie. Welche Fische leben im Kirnbergsee? Zahlreiche Arten konnten die Kinder benennen.

Christian Hildebrand vom Angelsportverein erklärt, wie man mit einer Rute umgeht. Foto: Lutz Rademacher

Beispielsweise der Hecht, der einer der größten Raubfische im See ist. Er kann bis 1,50 Meter groß werden und ist ein Tagräuber. Aber auch Zander, Barsch und Karpfen wurden genannt.

Den Aal konnten ebenfalls einige benennen, doch der kommt nur vereinzelt im See vor, da er keinen direkten Zugang zur Donau hat und daher auch nicht besetzt werden darf. Interessiert lauschten die Kinder den Ausführungen und lernten so vieles über die Fischwelt.

Auf in die Praxis

Schließlich ging es auch noch zur Praxis über. Zuerst wurde der genaue Umgang mit gefangen Fischen erläutert. Genauer gesagt, dass man so die Fische nur mit nassen Händen berührt und den Haken so schonend wie möglich entfernt. Dann war es endlich so weit. Zahlreiche Helfer nahmen sich der Kinder an und sie durften in kleinen Gruppen ans Gewässer, um die Grundzüge des Angelns zu lernen.

Großes Interesse zeigen die kleinen Teilnehmer, die im Rahmen des Ferienprogramms erste Grundlagen über das Fangen von Fischen lernen. Foto: Lutz Rademacher

Ihnen wurde erklärt, wie man einen Wurm oder eine Made auf den Haken zieht. Einige waren sehr mutig und versuchten es gleich selbst, die anderen überließen es den Helfern. Bald wurden auch schon die ersten Fische gefangen, was große Begeisterung hervorrief. Es gab unter anderem einige kleine Barsche, Rotaugen und auch Rotfedern. In den Schnüren fanden sich zahlreiche Knoten. Schon nach kurzer Zeit beherrschten die jungen Teilnehmer ihr Handwerk beeindruckend sicher.