Erneut warnte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Mittwoch vor einer möglichen Herbst- und Winterwelle der Pandemie. Foto: AFP/ODD ANDERSEN

Der neue Instrumentenkasten der Politik im Kampf gegen das Virus wird kleiner, aber dafür zielgenauer, kommentiert Norbert Wallet.

Im Juli des ersten Coronasommers starben 136 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl im entsprechenden Zeitraum auf 274. In diesem Juli, als Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mit seinen beharrlichen Warnungen all denen gehörig auf die Nerven ging, die die Pandemie in Hinblick auf ihre persönlichen Vorsichtsmaßnahmen bereits für beendet erklärten, starben ausweislich der Zahlen des Robert-Koch-Instituts 2839 Menschen. Die Pandemie ist nicht vorbei. Im Gegenteil, die aktuellen Virusvarianten sind ansteckender als die frühen Formen. Nichts, wirklich gar nichts, spricht dafür, dass eine kommende Herbst- und Winterwelle ausbleiben könnte, und nur sehr wenig dafür, dass die Kurve vergleichsweise flach verlaufen wird.

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