Eine defekte Batterie eines Elektrofahrzeugs löste einen Feuerwehreinsatz aus.       Foto: Feuerwehr Horb

Zu einem Chemieunfall im Industriegebiet Heiligenfeld ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch der Umweltschutzzug Horb ausgerückt. Er besteht aus den Abteilungen Horb Stadt und Talheim.

Horb - Wie die Feuerwehr berichtet, war es beim Hantieren mit einer Batterie eines elektrischen Nutzfahrzeugs wahrscheinlich zu einem Austritt von Gas und anderen Substanzen gekommen. Zwei Mitarbeiter klagten über Reizungen der Atemwege und Schleimhäute, konnten aber das Objekt selbstständig verlassen. Nach medizinischer Versorgung und Kontrolle wurde ein Mitarbeiter vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr belüftete die Räumlichkeiten und schaltete in dem betroffenen Bereich die Stromversorgung ab. Messungen ergaben, das keine gefährlichen Stoffe ausgetreten waren. Nachdem die Batterie stromlos war, konnte auch ein weiteres Ausgasen ausgeschlossen werden, so die Feuerwehr.

An dem Einsatz nahmen 34 Einsatzkräfte teil, darunter ein Chemiefachberater. Acht Fahrzeuge der Feuerwehr sowie Einheiten des DRK und der Malteser waren ebenfalls am Einsatzort.

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