Michael Birk leitet an der DHBW am Campus Schwenningen die Studienrichtung RSW-Wirtschaftsprüfung. Foto: DHBW VS

Im Ranking 2025/2026 des Wirtschaftsmagazins manager magazin wurde die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) erneut als beste Hochschule im Fach Wirtschaftsprüfung ausgezeichnet.

Bereits zum vierten Mal belegt sie unter den Fachhochschulen bundesweit den ersten Platz.

 

An der DHBW Villingen-Schwenningen studieren derzeit rund 550 Studierende im Studiengang RSW (Rechnungswesen, Steuern, Wirtschaftsrecht). Davon entfallen etwa 220 auf die Studienrichtung Wirtschaftsprüfung.

Der Standort in Schwenningen bildet innerhalb der DHBW den größten Teil der künftigen Wirtschaftsprüfer aus, teilt die DHBW mit.

Stolz auf Auszeichnung

Über die erneute Auszeichnung zeigt sich Michael Birk stolz. Seit 2024 leitet er die Studienrichtung Wirtschaftsprüfung. Studierende aus der gesamten Bundesrepublik kommen nach Villingen-Schwenningen, um hier zu studieren. „Das ist ein Grund, stolz zu sein“, betont Birk.

Auch Rektor Lars Meierling unterstreicht die Bedeutung der Auszeichnung: „Die erneute Spitzenplatzierung bestätigt eindrucksvoll die hohe Qualität unseres dualen Studienmodells. Sie ist zugleich ein großer Erfolg für unsere engagierten Lehrenden, unsere Praxispartner und vor allem für unsere Studierenden. Gemeinsam schaffen wir ein Ausbildungsumfeld, das Theorie und Praxis auf höchstem Niveau verbindet.“

Weichen früh gestellt

Doch worin liegt die hohe Qualität und die kontinuierliche Spitzenplatzierung begründet? Ein wesentlicher Faktor ist die besondere Ausrichtung des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsprüfung an der DHBW: „In der Regel erfolgt die Spezialisierung erst im Masterstudium deutlich intensiver. Bei uns hingegen beginnt diese bereits im Bachelor – das ist einzigartig. Wir stellen frühzeitig die Weichen“, erklärt Birk.

Die Lehrinhalte seien gezielt auf die Anforderungen der Praxis in der Wirtschaftsprüfung zugeschnitten. Auch aus Sicht der dualen Partnerunternehmen bietet dieses Modell klare Vorteile: „Unsere Studierenden können schon nach kurzer Zeit aktiv bei Jahresabschlussprüfungen oder anderen Dienstleistungen mitwirken“, so Birk weiter. Die praxisnahe Ausrichtung erweise sich gerade in der Wirtschaftsprüfung als besonders sinnvoll.

Selbstdisziplin gefordert

Ergänzt wird dies durch die strukturierten Theoriephasen: „Unser Studienmodell ist anspruchsvoll und erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin – eine Eigenschaft, die auch im späteren Berufsalltag unerlässlich ist. Fristen und komplexe Aufgaben gehören hier ebenso dazu.“

Insgesamt bereite das duale Studium optimal auf die beruflichen Herausforderungen vor. Die Identifikation mit dem Berufsstand beginnt dabei bereits während des Studiums: „Wir vermitteln nicht nur theoretisches Wissen darüber, wie Wirtschaftsprüfung funktionieren könnte, sondern zeigen konkret, wie sie in der Praxis umgesetzt wird“, erläutert der Studiengangsleiter. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten Lehrbeauftragte aus der Praxis. Jährlich beginnen in Villingen-Schwenningen rund 90 Studierende in der Studienrichtung Wirtschaftsprüfung.

Wie wird beurteilt? Welche deutschen Universitäten und (Fach-)Hochschulen qualifizieren Studierende am besten für den Beruf als Wirtschaftsprüfer? 80 Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und 732 Mandanten beantworteten diese Frage im Rahmen der Studie, die die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) im Auftrag des manager magazins vorgenommen hat. Beurteilt werden konnten alle Lehrstühle, die im jeweils aktuellen Studienführer der Wirtschaftsprüferkammer aufgeführt sind. Zusätzlich konnten weitere Hochschulen frei ergänzt werden.