Zwei neue Helfer vor Ort stärken die Notfallversorgung in Vollmaringen und Hochdorf. Jetzt durften sie sich im Ortschaftsrat Vollmaringen der Öffentlichkeit vorstellen.
Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates Vollmaringen durfte Ortsvorsteher Daniel Steinrode mit Nikola Lutz, Notfallhelferin vor Ort, sowie Kai Reetz, Bereitschaftsleiter des Deutschen Roten Kreuzes, zwei engagierte Vertreter des DRK begrüßen. Anlass des Besuchs war die erfreuliche Erweiterung des Helfer-vor-Ort-Teams (HvO) für Vollmaringen und Hochdorf.
Mit Tobias Kalmbach und Nikola Lutz verstärken künftig zwei weitere qualifizierte Notfallhelfer die bereits aktiven Florian Ruster und Knut-Hendrik Nestrowitz. Damit stehen nun insgesamt vier Helfer vor Ort für die beiden Ortschaften bereit, um im Ernstfall schnelle medizinische Erstversorgung sicherzustellen.
Parallel zum Rettungsdienst über die Leitstelle alarmiert
Die Helfer vor Ort verfügen über eine rettungsdienstliche Ausbildung und werden im Notfall parallel zum Rettungsdienst über die Leitstelle alarmiert. Da der reguläre Rettungsdienst aufgrund der Anfahrtswege häufig rund zwölf Minuten benötigt, können die HvO oftmals bereits nach wenigen Minuten eintreffen und so die therapiefreie Zeit entscheidend verkürzen. Diese schnelle professionelle Erstversorgung kann im Ernstfall Leben retten.
Zur Unterstützung dieses wichtigen Ehrenamts finanzierte der Ortschaftsrat Vollmaringen einen automatisierten externen Defibrillator (AED) im Wert von rund 2.400 Euro für einen der neuen Helfer. Ein weiterer Defibrillator wurde durch den Ortschaftsrat Hochdorf bereitgestellt.
Besonders eindrucksvoll war eine simulierte Notfallsituation
Kai Reetz und Nikola Lutz bedankten sich ausdrücklich bei beiden Ortschaftsräten für die Unterstützung und stellten den Anwesenden die Arbeit der Helfer vor Ort umfassend vor. Besonders eindrucksvoll war eine simulierte Notfallsituation, bei der die Ortschaftsräte praxisnah mitmachen und miterleben konnten, wie professionelle Hilfe geleistet wird, wie ein Defibrillator korrekt angebracht wird und wie lebensrettende Herz-Lungen-Wiederbelebung durchgeführt wird.
Die Vorführung machte deutlich, wie wertvoll jede Minute im Notfall ist und welche große Bedeutung das Engagement der Helfer vor Ort für die Sicherheit der Bevölkerung besitzt.
„Die schnelle Hilfe vor Ort stärkt die Sicherheit“
Ortsvorsteher Daniel Steinrode sprach dem Deutschen Roten Kreuz sowie insbesondere den ehrenamtlichen Helfern seinen ausdrücklichen Dank aus: „Diese Bereitschaft, Verantwortung für unsere Mitmenschen zu übernehmen, verdient höchste Anerkennung. Die schnelle Hilfe vor Ort stärkt die Sicherheit in Vollmaringen und Hochdorf ganz konkret und kann im entscheidenden Moment Leben retten.“
Mit der Verstärkung des HvO-Teams und der guten Unterstützung durch die Ortschaftsräte ist die Notfallversorgung in Vollmaringen und Hochdorf künftig noch besser aufgestellt.