Zahlreiche Informationen gab es bei der Bürgerversammlung für Obereschach und Weilersbach zum Thema Doppelhaushalt 2026/27 in der Obereschacher Festhalle.
Zu der Veranstaltung hatte Oberbürgermeister Jürgen Roth auch eine große Anzahl Amtsleiter mitgebracht, die zu detaillierten Fragen aus der Zuhörerschaft gezielt Antwort geben konnte.
Roth erläuterte zunächst die finanzielle Ausgangslage in den Städten von Baden-Württemberg, von denen nur noch fünf bis zehn Prozent schuldenfrei seien, um auf die Lage von Villingen-Schwenningen zu kommen, die aus der Sicht von OB Roth nicht hoffnungslos sei.
Allerdings komme man nicht darum herum, Einsparungen einzuplanen, die mit zehn Prozent bei den Budgets für die einzelnen VS-Ortsteile, zehn Prozent bei den Vereinszuschüssen sowie die Erhöhung der Kindergartenbeiträge der Eltern seiner Meinung nach vertretbar seien, so Roth, der auch die Unterschiede zwischen dem Ergebnishaushalt und dem Finanzhaushalt dem aufmerksamen Publikum erläuterte.
Obereschach
Für das kommende Jahr seien im Budget für Obereschach 297 800 Euro vorgesehen, die für den Erwerb eines Kommunaltraktors, die Sanierung der Kindertagesstätte und der Grundschule, für die Ertüchtigung und Sanierung der Turn- und Festhalle sowie für die energetische Sanierung des Rathauses vorgesehen seien.
Weilersbach
Für Weilersbach stehen 218 100 Euro zur Verfügung und sollen in den Neubau des Feuerwehrgerätehauses, den Erwerb eines Löschgruppenfahrzeugs, die Sanierung der Kindertagesstätte, der Schule, des Rathauses, des Jugendraumes und der Glöckenberghalle sowie in die Unterstützung des Projekts „Grünes Klassenzimmer“ und in die Umgestaltung des Dorfplatzes gesteckt werden.
Sowohl der Obereschacher Ortsvorsteher Jürgen Goltz als auch die Weilersbacher Ortsvorsteherin Yvonne Schuler mussten anerkennen, dass eine Reduzierung der Ausgaben für die kommenden Jahre unerlässlich sei. „Wir können aber mit den Kürzungen leben“, so die beiden einmütig.
In der offenen Fragestunde wurde noch einmal die Kürzung der Zuschüsse an die Vereine und die Erhöhung der Hundesteuer bedauert.