Courtney Stockard war mit 20 Punkten in Nürnberg einmal mehr ein Schlüsselspieler für die Panthers. Foto: Eibner

Die wiha Panthers Schwenningen hatten sich vorgenommen, mit einem Sieg beim ProA-Schlusslicht in Nürnberg einen weiteren Schritt in Richtung Play-offs zu machen. Genau das ist ihnen beim 88:70-Erfolg über die Falcons am Mittwochabend gelungen.

Panthers-Coach Alen Velcic schickte Kapitän Kostas Karamatskos, Ivan Mikulic, Courtney Stockard, Rytis Pipiras und Robin Jorch zum Tip-Off auf das Parkett. Die Gäste erwischten einen richtig guten Start und sorgten für eine schnelle 9:3-Frühung.

In der Folge ließen die Panthers jedoch nach und Nürnberg präsentierte sich ebenfalls heiß von hinter der Dreierlinie – die Folge war eine zwischenzeitliche 18:15-Führung für die Falcons. Doch die Gäste fanden schnell wieder ihren Rhythmus und setzten sich am Ende in einem sehr unterhaltsamen ersten Abschnitt mit 24:20 durch.

Im zweiten Viertel bot sich ein ähnliches Bild. Schwenningen startete stark, erarbeitete sich eine Zehn-Punkte-Führung, schwächelte dann aber mit der Zeit. So gelang es ihnen nicht, sich schon vor der Halbzeitpause entscheidend abzusetzen. Denn auch die Nürnberger machten am offensiven Ende des Feldes einen guten Eindruck und hielten dementsprechend gut dagegen. Mit einer knappen 43:42-Führung für Schwenningen ging es in die Kabinen.

Felix Edwardsson mit Karrierebestwert

Im dritten Viertel taten sich zunächst beide Mannschaften deutlich schwerer, sich auf dem Scoreboard einzutragen. Auf Seiten der Gäste war es in dieser Phase vor allem immer wieder Courtney Stockard, der die Panthers-Führung mit seinem Scoring verteidigte. Gegen den US-Amerikaner, der insgesamt 20 Punkte auflegte, fand die Nürnberger Defensive zumeist kein effektives Gegenmittel. Auch Felix Edwardsson, der am Ende mit 22 Punkten einen Karrierebestwert aufstellte, hatte großen Anteil an der starken Phase der Panthers. Beim Stand von 64:55 für Schwenningen gingen die beiden Mannschaften in den abschließenden Spielabschnitt.

Während die Falcons ihren offensiven Rhythmus weiterhin suchten, schienen die Panthers gewillt, den Sieg möglichst schnell in trockene Tücher zu bringen. Mit zielstrebigen Angriffen und einer über vier Viertel konstant überragenden Dreierquote erstickte das Team von Alen Velcic jegliche Comeback-Bemühungen der Gastgeber im Keim. Zwar kamen die Falcons knapp drei Minuten vor Schluss noch einmal auf 67:77 heran, aber auch dieser letzte kleine Lauf brachte die Franken nicht mehr in unmittelbare Schlagdistanz. Am Ende stand ein zweifelsohne verdienter 88:70-Sieg zu Buche.

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