In Mühlhausen wurde jetzt ein Defibrillator installiert. Mit diesem Gerät kann in gesundheitlichen Notlagen geholfen werden.
In Mühlhausen eröffnete der Bezirksbeirat mit einem Vor-Ort Termin am Standort des neuen Defibrillators an der Hauswand bei der WC-Anlage am Eingang zum Göpelhausplatz seine Sitzung.
Das Gerät ist selbsterklärend, besitzt einen GPS-Tracker, der eine Rückverfolgbarkeit garantiert und hat eine direkte Verbindung zur Leitstelle.
Die Standortwahl im Außenbereich erfolgte bewusst, da Defibrillatoren im Innenbereich, zum Beispiel in der alten Schule, nur zugänglich sind, wenn geöffnet ist. „Wir hoffen nicht, dass wir den Defibrillator oft benötigen“, schlug Bezirksbeirat Andreas Kohler zeitnah eine Einführung des neuen Gerätes für die Vereine und weitere Interessierte vor.
Erweiterung der Kita
Weiter vorangekommen sind auch die Arbeiten zur Erweiterung der Kindertagesstätte (Kita) in Mühlhausen. Sie sind nahezu abgeschlossen, und einer Betriebserlaubnis für eine zweite Gruppe steht nahezu nichts mehr im Weg. Noch nicht vollständig geklärt ist die Zugänglichkeit zur Kita, die abgetrennt zur Nutzung der im Erdgeschoss liegenden Turnhalle erfolgen muss. Diese ist momentan gegeben, da die Vereine die Turnhalle erst ab 14.45 Uhr nutzen, wenn in der Kita kein Betreib mehr ist.
Doch dies soll sich mit der Erlaubnis für eine zweite Gruppe ändern, für die erweiterte Betriebszeiten vorgesehen sind. Für den stellvertretenden Bezirksbeiratsvorsitzenden Andreas Kohler besteht dennoch kein Grund zur Panik. Alternativ stehen die Installation eines Trennelements vor dem Zugang zur Kita oder ein komplett neues Schließsystem für den gesamten Gebäudekomplex inklusive neuer Einfeldturnhalle zur Diskussion. Eine Schließanlage bietet den Vorteil, dass jeder Schlüssel zeitgenau programmiert und auf den jeweiligen Nutzer angepasst werden kann. Wenn ein Schlüssel verloren geht oder eine Person einen Zugang besitzt, die ihn nicht mehr benötigt ist es einfach, den Schlüssel zu inaktivieren.
Eine Hürde in Bezug auf die Installation einer Schließanlage sind die Kosten, deren Höhe das städtische Gebäude- und Hochbauamt für angenommene zehn Zugangsbereiche nun abklärt. Der Vorteil einer dauerhaft eingerichteten zweiten Gruppe ist zudem, dass der Kindergarten sich mit den Einrichtungen in Weigheim und Schwenningen bezüglich freier Plätze abstimmt, so dass die bisherigen während des Umbaus getätigten Investitionen in jedem Fall gut angelegt sind.
Schallschutz fehlt noch
Nebst kleineren Arbeiten zum Beispiel in Bezug auf den Maler sind für die Kita zudem noch die Umsetzung diverser Schallschutzmaßnahmen vorgesehen. Messungen haben ergeben, dass diese nicht den aktuellen Anforderungen entsprechen. Andreas Kohler ist zuversichtlich eine Betriebserlaubnis für eine weitere Kita-Gruppe vom Kommunalverband für Jugend und Soziales des Landes Baden-Württemberg zu erhalten.
Bis zur Installation einer Schließanlage lassen sich etwaige Überschneidungen der Hallennutzungszeiten von Kita-Kindern und Vereinen managen. Nach dem Neubau der Einfeldturnhalle sollte sich dieses Problem ohnehin erledigt haben.