Zahlreiche Unternehmer der Stadt Ettenheimer trafen sich im neuen Gebäude der Sparkasse, um sich über aktuelle Gewerbethemen auszutauschen. Foto: Decoux

Geschäftsleute trafen sich beim diesjährigen Unternehmerforum Ettenheim in der neuen Sparkasse. Auch der Bürgermeister war vor Ort und motivierte zum Anpacken.

Das Unternehmerforum ist seit vielen Jahren ein fester Termin im Kalender der Stadt Ettenheim. Das Format bietet Gewerbetreiber aus der Stadt die Gelegenheit, Kontakte zu pflegen, Netzwerke zu knüpfen und sich über aktuelle Themen auszutauschen. Gastgeber ist dabei jedes Mal ein anderes Unternehmen. In diesem Jahr öffnete die neue Sparkasse in den Radackern ihre Türen.

 

Rund 100 Besucher folgten der Einladung der Stadt und erhielten beim Rundgang in drei Gruppen spannende Einblicke in das neue Gebäude mit Praxis für Kieferorthopädie von Sophia Schacht und Steuerberater Kanzlei Martin Sauer, die ebenso besichtigt werden konnten wie die Mitarbeiterräume und modernen Beratungszimmer der Sparkasse im Erdgeschoss. Anschließend ging es zum gemütlichen Austausch bei einem Catering in der Schalterhalle. „Die Tresore sind selbstverständlich abgeschlossen“, scherzte Vorstand Alexander Meßmer.

Metz geht auf aktuelle Herausforderungen ein

In seiner Begrüßung ging Bürgermeister Bruno Metz auf die aktuellen Herausforderungen der heutigen Zeit ein. Er sprach von einer „Phase der Transformation“, in der es darauf ankomme, Ressourcen zu fördern und entschlossen zu handeln. „Wir müssen die Ärmel hochkrempeln – bei Technologie, Gesundheitswesen und Klimaschutz.“ Leistungsorientierung sei in allen Bereichen gefragt. Er dankte den anwesenden Unternehmern „für ihre Leistung und ihr Engagement in schwierigen Zeiten“. Positiv hob Metz hervor, dass Ettenheim seit der Inbetriebnahme neuer Windräder klimaneutralen Strom beziehe. Die Stadt verfüge über eine starke Wirtschaftskraft und Arbeitskraft. Auch die Erschließung des Gebiets Wolfsmatten III sei ein Zeichen für Wachstum und Zukunftsorientierung. Themen wie Tourismus und Waldbewirtschaftung reichten längst über die Ortsgrenzen hinaus.

Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist weiterhin Thema

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum bleibe dagegen eine zentrale Herausforderung. Bereits 2018 sei die Stadtbau Ettenheim GmbH gegründet worden, um den steigenden Bedarf an bezahlbarem Mietwohnraum für die Einwohner Ettenheims gerecht zu werden. Heute seien bereits 34 Prozent aller Haushalte Einpersonenhaushalte, was die Anforderungen an Wohnkonzepte verändere. Das neue Baugebiet in den Supperten könne jetzt nach Abschluss archäologischer Grabungen an den Markt gehen.

Sparkassen-Vorstand Alexander Meßmer griff das Thema „Transformation“ auf und betonte die Rolle der Sparkasse als verlässlicher Partner vor Ort. „Seit 1854 sind wir als regionale Bank in Ettenheim ansässig und eng mit den Unternehmern verbunden“, sagte Meßmer. Mit einer Investition von zwölf Millionen Euro habe die Sparkasse ein modernes Gebäude geschaffen für rund 30 000 Kunden geschaffen.