Rückt Sabrina Gruber bei der SG erneut zwischen die Pfosten? Foto: TH Fotografie/Thomas Hess

Heimspiele stehen ebenfalls für die Damen der SG Maulburg/Steinen und der HSG Dreiland in der Verbandsliga auf dem Plan.

Für die beiden Verbandsliga-Vertreter der Region stehen brisante Duelle bevor.

 

SG Maulburg/Steinen - HSG Baar (Sa., 18 Uhr, Sporthalle Steinen). – Das Verfolgerduell in der Verbandsliga steigt in der Sporthalle Steinen, wenn der Drittplatzierte beim Tabellenvierten zu Gast ist. Beide Mannschaften trennen zwei Zähler. Das Hinspiel gewann Baar mit 28:25 – Revanche ist also angesagt. „Wir haben damals 50 Minuten dominiert, am Ende sind wir eingebrochen“, berichtet Trainer André Leuchtmann.

Die HSG Baar liegt nur zwei Zähler hinter Rang zwei. Maulburg/Steinen weist bei noch vier ausstehenden Spielen vier Punkte Rückstand auf. Der Sieger könnte somit nochmals in den Kampf um die ersten beiden Plätze eingreifen.

Die Gäste gehen vor allem defensiv sehr körperbetont zu Werke und sind präsent. „Sie wollen so den Gegner beeindrucken“, weiß Leuchtmann. Auch Nickligkeiten prägen das Abwehrspiel. „Da dürfen wir uns nicht provozieren lassen.“

Aushilfskeeperin Zoe Zscherper, die zuletzt mehrfach im Tor ausgeholfen hat, befindet sich im Urlaub. Deshalb muss erneut eine Feldspielerin ins Tor. Zuletzt übernahm Sabrina Gruber diese Rolle. Wer diesmal zwischen die Pfosten rückt, wird am Spieltag entschieden.

HSG Dreiland - SG Tübingen (Sa., 18 Uhr, Sporthalle Brombach). – Das direkte Duell zweier Abstiegskandidaten wird am Samstag in Brombach angepfiffen: Der Zehnte empfängt den Neunten. Zwei Punkte trennen beide Teams. Das Hinspiel ging klar an die Schwäbinnen (38:24).

„Das Ziel Klassenerhalt haben wir nicht in eigener Hand, aber eines ist sicher: Das letzte Heimspiel wollen wir gewinnen – ohne Wenn und Aber“, macht Trainer Christian Weber klar. Mannschaft und Trainerteam seien sich einig.

Um im direkten Vergleich an Tübingen vorbeizuziehen, wäre allerdings ein Sieg mit 14 Toren Differenz nötig. „Im Hinspiel haben wir einen rabenschwarzen Abend erwischt“, sagt Weber. Das soll sich nicht wiederholen. Am letzten großen Heimspieltag in Brombach will die HSG diesmal jubeln.

Entscheidend wird erneut die Abwehrarbeit sein. Mit großem Engagement soll den Gästen das Leben schwer gemacht werden. Zudem muss die Chancenverwertung im Angriff deutlich besser werden. Vor der Osterpause erzielte das Team bei der Niederlage in Nagold nur 16 Treffer, zu wenig für dieses Niveau.

Nicht mehr dabei sind Anna Sauter (Südafrika), Karla Ramsauer (Umzug nach Mainz) und Leonie Kirsch (Rundreise). Auch Anjuli Nuding fehlt urlaubsbedingt. Aktuell stehen damit nur zwölf Spielerinnen zur Verfügung.