Die Polizei sucht nach einem geflüchteten Unfallverursacher, der durch ein waghalsiges Fahrmanöver am Donnerstagabend in Allmannsweier in ein Auto gekracht war. Foto: Inderlied/dpa

Nachdem einem jugendlichen Rollerfahrer am Donnerstagabend in Allmannsweier ein „Stunt“ misslang, krachte er in den Gegenverkehr – und flüchtete dann vom Unfallort.

Die Beamten des Polizeipostens Schwanau sind nach einem Unfall in Verbindung mit einem waghalsigen Fahrmanöver eines mutmaßlich jugendlichen Rollerfahrers auf der Suche nach dem geflüchteten Unfallverursacher. Entsprechend den Schilderungen einer 62-jährigen Subaru-Lenkerin sei ihr am Donnerstagabend am Dorfende auf der Allmannsweierer Hauptstraße (L 104) aus Richtung Ottenheim gegen 18.15 Uhr ein Roller auf dem Hinterrad fahrend entgegengekommen, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

 

Nachdem der erste „Wheelie“ noch auf beiden Rädern des Rollers endete, verlor der als körperlich füllig beschriebene Jugendliche beim zweiten „Stunt“ die Kontrolle über sein Gefährt, sodass er selbst nach hinten abstieg und der Roller im Gegenverkehr gegen den Subaru krachte, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Der nun gesuchte Unfallverursacher soll sich danach aufgerappelt und den Roller gegriffen haben, womit er dann von der Unfallstelle flüchtete. Die verdutzte Autofahrerin blieb mit einer Eindellung an ihrem Wagen zurück. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Roller technisch verändert wurde, um überhaupt die erforderliche Energie für dieses riskante Fahrverhalten aufbringen zu können.

Ferner soll an dem Roller kein Versicherungskennzeichen angebracht gewesen sein. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 07824/ 6 62 99 10 zu melden.