Mitarbeiter des Kreisimpfzentrums sind auf dem Parkplatz des Reals vor Ort und bieten Impfungen an. Foto: Kopf

Es ist viel los auf dem Real-Parkplatz auf dem Lindenhof. Soweit nichts Ungewöhnliches, die Leute kaufen noch Lebensmittel und Getränke fürs Wochenende ein. Schließlich soll der Sonntagsbraten ja schmecken und für die Abende ein kühles Getränk bereitstehen. Einige Menschen nutzen die Gelegenheit und lassen sich vor oder nach dem Einkauf noch impfen, ein mobiles Team des Kreisimpfzentrums Rottweil ist nämlich vor Ort.

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Oberndorf - Los geht es um 12 Uhr. Bereits nach einer Stunde haben 24 Personen das Angebot wahrgenommen, wie Fritz Haberer bestätigt. "Die Aktion ist ganz gut angelaufen. Letzte Woche in Schramberg hat es auch gut funktioniert." Dort war das Impf-Team vor dem Kaufland und konnte am Freitag und Samstag 270 Impfungen vornehmen.

Aktion auch am Samstag

Auch in Oberndorf gibt es einen zweiten Tag. Am Samstag besteht von 8.30 bis 15 Uhr die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. "Erst- und Zweitimpfungen sind möglich", erklärt Haberer.

Bei einer Erstimpfung würde man bei Interesse gleich noch einen Zweittermin im Kreisimpfzentrum Rottweil bekommen, das Ende September schließt. Die Zweitimpfung ist möglich, wenn der erforderliche Abstand zur ersten Impfung eingehalten wird.

Zur Auswahl stehen die Impfstoffe von Biontech und Johnson & Johnson. Haberer berichtet, dass der Anteil zwischen den Vakzinen bei "50 zu 50" liegt. Viele Menschen nutzten Johnson & Johnson, so Haberer, weil dort nur eine Impfung für einen vollständig anerkannten Schutz nötig ist. Dies ist auch in Oberndorf bei einigen "Gästen" der Fall.

Andere finden das Angebot vor Ort "einfach praktisch und unkompliziert". Fritz Haberer sieht solche Angebote daher auch als sehr wichtig an. "Natürlich ist es manchmal frustrierend, dass mittlerweile recht wenige Menschen in die Stadthalle nach Rottweil kommen. Dort kann man ja auch ohne Termin hin. Aber in dem Fall müssen wir halt auf die Leute zugehen." Er könne nur die Empfehlung aussprechen, von dem Impfangebot Gebrauch zu machen.

Ausweisdokument wichtig

Mitzubringen ist auf jeden Fall ein Personalausweis. Zudem wäre auch der Impfpass von Vorteil, wobei dies aber nicht zwingend notwendig ist. Vor Ort wird von den Mitarbeitern alles fachgerecht überprüft.

Danach bleiben die Geimpften noch 15 Minuten vor Ort, um bei eventuellen Nebenwirkungen eingreifen zu können. "Da gibt es bisher auch gar keine Probleme, die Leute verhalten sich sehr gut", erklärt eine Mitarbeiterin. Eine weitere ergänzt. "Hoffentlich lassen sich noch viele Leute impfen. Spaß haben wir bei der Arbeit immer, wir sind ein super Team."

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