Um 16.30 Uhr reicht die Schlange von dem Eingang am Haus des Bürgers rund um den Großraumparkplatz bis auf Höhe des Bühneneingangs und dort in eine der Parkstraßen in Richtung Pfadfinderheim. Foto: Strohmeier

Die Schlange der Impfwilligen reichte um 16.30 Uhr vom Eingang am Haus des Bürgers ein Mal um den Großraumparkplatz herum bis auf Höhe des Bühneneingangs und dort in eine der Parkstraßen hinein. Sie wollten alle eine Impfdosis bekommen.

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Bad Dürrheim - Die Schlange der Impfwilligen reichte um 16.30 Uhr vom Eingang am Haus des Bürgers ein Mal um den Großraumparkplatz herum bis auf Höhe des Bühneneingangs und von dort in eine der Parkstraßen hinein in Richtung Pfadfinderheim. Sie wollten alle eine Impfdosis bekommen. Zu dem Zeitpunkt – die Impfaktion lief bereits seit über eine halben Stunde – standen laut Gina Wetzel, Leiterin der Abteilung Bürgerdienste, rund 350 Personen in der Schlange und 130 waren im Haus des Bürgers. Die letzten etwa 150 Impfwillige musste man auf einen anderen Termin vertrösten, erklärte sie.

500 Impfdosen dabei

500 Impfdosen habe man dabei, sagte Jürgen Behlke vom mobilen Impfteam. Seit Anfang Oktober ist die Mannschaft unterwegs, zwei für den Schwarzwald-Baar-Kreis, den Zollern-Alb-Kreis und Kreis Rottweil. Waren es zu Beginn der mobilen Aktionen nicht mehr als 20 bis 40 Personen pro Termin, seien es mittlerweile durchschnittlich 300. Allerdings, so schränkt er ein, war es eigentlich nicht so gedacht. Als die mobilen Impfteams aufgestellt wurden, ging man von etwa 70 Impfungen pro Aktion aus. An diesem Nachmittag hatten sie Biontech sowie Johnson & Johnson dabei.

Bürgermeister Jonathan Berggötz freute sich über die vielen Impfwilligen am Dienstagnachmittag in der Kurstadt. Man habe recht schnell den Termin mit dem Mobilen Impfteam bekommen und die Verantwortlichen aus dem Rathaus waren den ganzen Tag mit der Organisation beschäftigt.

Kritik an Politik

Man wäre in Bad Dürrheim bereit, eine Impfstation dauerhaft einzurichten, hier hatte man mit dem Klinikforum bereits Kontakt, die Ärzte wären bereit dazu. Allerdings ist der Engpass dabei das Vaccine, erklärte Berggötz. Indirekt übte er auch etwas Kritik: Die Politik fordert das Impfen, allerdings müssten dann die Kommunen vor Ort schauen wie zig Millionen Impfdosen verabreicht werden. Hier würden die Hausärzte gute Arbeit leisten.