Am Firmensitz in der Max-Planck-Straße erhalten die Beschäftigten der MS-Schramberg die Corona-Schutzimpfung. Foto: MS

Die Vorbereitungen für die Corona-Schutzimpfung am Donnerstag laufen auch bei MS-Schramberg auf Hochtouren.

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Schramberg-Sulgen - Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Nachdem bekannt wurde, dass ab Juni interessierte Unternehmen flächendeckend in die Impfung ihrer Belegschaft einsteigen können, seien alle Hebel in Bewegung gesetzt worden, um den Mitarbeitenden möglichst zeitnah ein Impfangebot machen zu können. "Wie zu erwarten, stieß das Angebot auf großes Interesse und bis vor Kurzem war noch nicht klar, ob alle Impfwilligen beim ersten Mal an die Reihe kommen", teilt das Unternehmen mit.

In Zusammenarbeit mit den Ärzten Christoph Straßner, Falko Tillwich, Anna Tillwich und Gebhard Pfaff hätten jedoch genügend Impfdosen organisiert werden können, sodass rund 120 Beschäftigte der MS-Schramberg am Donnerstag ihre erste Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von Biontech erhalten. Daneben werden in den Räumlichkeiten der MS-Schramberg am Donnerstag auch impfinteressierte Mitarbeitende der Herzog GmbH geimpft.

Pragmatische Lösung

In rund sechs Wochen wird die Zweitimpfung erfolgen. Zufrieden zeigt sich Geschäftsführer Heimo Hübner über die Zuteilung der Impfdosen und die gute Abstimmung mit den Betriebsärzten sowie der hausinternen Organisation durch Personalabteilung und Betriebsrat. "Wir sind stolz, ein Teil der Impfkampagne zu sein, um so die Pandemie weiter zu bekämpfen und möglichst bald wieder zur so genannten Normalität zurückkehren zu können", erklärte der Firmenchef.

Zwar sind, so das Sozialministerium, vorrangig die Beschäftigten zu impfen, angebrochene Impfampullen sollen jedoch nicht vernichtet werden, sondern es sollte eine pragmatische praxisnahe Lösung zur Nutzung des Impfstoffes gefunden werden. Vorgaben des Sozialministeriums gibt es nicht, die Unternehmen haben freie Hand. Die Kosten für Impfstoff und Zubehör trägt der Bund. Das Unternehmen beziehungsweise der Betriebsarzt kommen lediglich für die Verbrauchsmaterialien wie Händedesinfektionsmittel, Tupfer und Pflaster auf.

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