Immer mehr Menschen kehren den Kirchen den Rücken. Foto: dpa/Ingo Wagner

Erstmals könnten in diesen Tagen die Mitglieder der großen Kirchen zur Minderheit im Land geworden sein. Dennoch lassen sich die Verantwortlichen nicht Bange machen.

Stuttgart - Bei Nicolai Opifanti erscheint die kirchliche Gegenwart frisch, jung, modern und strahlend schön. Der Pfarrer stapft im Talar fröhlich durch den Schnee, braust ausgelassen im Motorboot über den Gardasee oder steht sichtlich heiter mit seiner Kollegin Sarah Schindler in einem leuchtendem Mohnfeld. Mit solchen bunten Bildern zeigt der 35-Jährige im sozialen Netzwerk Instagram, wie Glaube auch wirken kann – alles andere verstaubt, trocken und überholt. Kein Wunder, dass die württembergische Landeskirche in seinem Engagement ein Zukunftsmodell sieht und ihm für die Aktivität im Netz kürzlich eine 50-Prozent-Stelle eingeräumt hat. „Es ist nicht so, dass es immer weiter den Bach runtergeht“, sagt Opifanti denn auch in einem seiner Videos.

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