Der Festplatz Spitalgarten mitten in der Villinger Innenstadt wird bestens angenommen beim Narrozunft-Sommerfest. Foto: Willi Zimmermann

Alles hat gestrahlt beim Sommerfest der Historischen Narrozunft im Spitalgarten, mitten in der Innenstadt, das Wetter, die Zunft und die überaus zahlreichen Gäste.

„Ein perfektes Fest“, schwärmte das Zunftmeister-Duo Anselm Säger und Alexander Brüderle, nachdem vergangenes Jahr abgesagt werden musste.

 

Denn alle kamen wieder, und wieder war richtig Sommer, Sonnenschutz gewährleistet. In einer Gruppe musste man nicht kommen, auch sogenannte Einzelgäste fanden sehr schnell Anschluss.

Es gab angenehme Beschallung mit abwechslungsreicher Live-Musik von den Dörr-Brüdern, den Klosterbrass der Villinger Stadtharmonisten und den Villinger Stadtmusikanten.

5555. Mitglied

So ganz nebenbei: Das 5555. Mitglied der Historischen Narrozunft konnte begrüßt werden und, worüber sich Anselm Säger besonders freute, über viele neue Helfer. Die nächste Helfer-Generation stehe in den Startlöchern. Denn rund 150 Helfer braucht es, um so ein Fest zu stemmen, war zu erfahren.

Die ganz jungen Besucher fanden sehr schnell einen Draht zueinander. Wenn nicht am Spitalbrunnen oder als Zuhörer an der Musikbühne, dann magisch angezogen vom Glücksrad, da hatten die Oldies Peter Kerber und Roland Weisser ein Händchen.

Gevespert werden konnte vegetarisch, vegan oder sehr gut bürgerlich.

Eine Tonne Pommes

Und um einmal ganz gewöhnliche Zahlen sprechen zu lassen: Rund eine Tonne Pommes gingen über den Tresen, die Menge an fleischlichen Speisen und Gemüsen kann man sich hinzudenken.

Und bei dem Wetter ganz besonders wichtig: die Getränke. Allein an bierhaltiger Flüssigkeit wurden rund 5000 Hektoliter gebraucht, um den körperlichen Flüssigkeitshaushalt wieder herzustellen. Darunter erstmals Radler vom Fass, die Zapfer hatten also gut zu tun. Es hat gut gemundet.

Und die Preise für Speis und Trank: Wirklich erschwinglich, war von einem Gast zu hören, denn „sonst kommt doch keiner mehr“.