Stöbern, Schmökern und Finden: Der bis zum 19. Februar geöffnete Bücherflohmarkt im Stadthaus wird täglich neu aktualisiert, versprechen Kerstin Matz (links) von der Stadtbücherei und Elisabeth Hardtke vom Stadtarchiv. Foto: Hannes Kuhnert

Der Bücherflohmarkt von Stadtarchiv und Stadtbücherei hat noch bis zum 19. Februar im Stadthaus Freudenstadt geöffnet.

Noch bis Donnerstag, 19. Februar, ist der Bücher-Flohmarkt im Stadthaus Freudenstadt geöffnet. Immer zu den Öffnungszeiten des Museums, also Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr.

 

Es ist der zweite Bücherflohmarkt, den Stadtarchiv und Stadtbücherei nach zweijähriger Pause gemeinsam veranstalten, um in ihren Regalen und auf Bücherborden Platz zu schaffen. „Wir müssen beide auch mit dem Platz sparen“, sagt Elisabeth Hardtke, Leiterin des städtischen Archivs im Rathaus, auch im Sinne ihrer Kollegin Kerstin Matz, Leiterin der Stadtbücherei im Stadthaus. Denn auch dort ist der Platz notorisch knapp. „Wir brauchen den Platz für Neuheiten und die gibt es genug auf dem Büchermarkt. Unsere Leser achten sehr darauf, immer auf dem Laufenden zu sein“, so Matz.

Fundgrube für Leseratten und Heimatforscher

Der im Ludwig-Schweizer-Saal übersichtlich aufgebaute Büchermarkt ist eine Fundgrube, auch für Heimatforscher und Leseratten. „Die Bücher aus und über Freudenstadt waren schon am ersten Tag weitgehend vergriffen“, so Hardtke.

Aber es gäbe noch genug interessanten Lesestoff aus Städten und Gemeinden der Nachbarschaft, aus Baden-Württemberg oder aus der Republik, der zum Stöbern und Schmökern einlädt. Etwa Nachschlagewerke über die Kriegsschäden in Deutschland, veröffentlicht in den 60er-Jahren. Man liest und blättert sich schnell fest in älteren und neueren Sachbüchern beispielsweise über alte und neuere Wohnformen in Städten, Fußgängerzonen und Mietshäusern, über Gärten und Parks in aller Welt.

Liebgewonnene Jugend- und Kinderbücher

Gelegenheit zum Stöbern und Schmökern geben auch die Tische der Stadtbücherei. Da gibt es viele Romane, die gar nicht mal so alt sind und die man immer wieder mal gerne zur Hand nimmt. Wie etwa die gute alte „Sophies Welt“ von Gaardener über die Geschichte der Philosophie. Sachbücher zu den verschiedensten Themen und jede Menge liebgewonnene Jugend- und Kinderbücher von der Leselernfibel über zähneputzende Monster bis zu den bekannten Fragezeichen. Dazu eine große Auswahl an modernen Medien, CDs, Filme, DVDs.

Flohmarkt wird immer wieder aufgefüllt

Der Flohmarkt wird von beiden Einrichtungen immer wieder aufgefüllt und aktualisiert, wenn Bücherfreunde fündig geworden sind.

Und dann ist da noch die kleine Schweinerei, die Archiv und Bücherei angerichtet haben. Die Bücher gibt’s eigentlich kostenlos, ständen da nicht dazwischen immer wieder kleine rötliche Sparschweinchen, die es mit freundlichen Geldspenden zu füttern gilt. Das Spendengeld fließt in die Leseförderung der Bücherei, versichern beide Leiterinnen.