Nach etlichen Halten konnten die Narren in Weil am Rhein endlich aussteigen. Foto: Beatrice Ehrlich

Nur wenige kamen am Sonntag mit der Bahn zur Buurefasnacht in Weil am Rhein. Der Grund? Es fuhr kaum eine.

Narren aus dem Raum Freiburg, der Ortenau und Karlsruhe, die am Buurefasnachtsumzug in Weil am Rhein teilnehmen wollten, taten am Sonntag gut daran, früh aufzustehen. Im Schneckentempo und mit fast schon grotesker Verspätung quält sich zwischen 10 und 11 Uhr am Vormittag einer der wenigen Züge, die am Sonntag fahren, von Dorf zu Dorf.

 
Zu Fuß ginge es mit Fahrzeugen, Konfetti und Süßigkeiten im Gepäck die hundert Stufen hoch. Foto: Beatrice Ehrlich

Der Grund dafür: Der Zugverkehr auf der Rheinstrecke ist mal wieder eingeschränkt. Mit Schienenersatzverkehr braucht es eine Stunde für die Strecke vom Hauptbahnhof Freiburg bis zum Rathausplatz der 3-Länder-Stadt. Wer in kleineren Orten entlang der Strecke einsteigt, ist noch deutlich länger unterwegs.

Zugführer mahnt

An jeder Haltestelle ertönt die mahnende Stimme des Zugführers: „Bitte von den Türen zurücktreten, sonst stehen wir morgen noch hier.“  Zwischen Kinderwagen Hexenbesen.

Rechts gute Laune – links gute Laune

Eine Fasnachtsverächterin hält sich die Ohren zu. Im Zug läuft laut Fasnachtsmusik: „Rechts gute Laune – links gute Laune“. Na denn, es kann losgehen.