Die Krebssperre wird eingebaut. Foto: Reinhard

Krebssperren, die den Signalkrebs fernhalten sollen, wurden in Hausach eingebaut. Die invasive Art stellt eine Gefahr für einheimische dar und ist im Kinzigtal auf dem Vormarsch. Wahrscheinlich hat sie sich mittlerweile bis nach Steinach ausgebreitet. Doch es gibt auch gute Nachrichten.

Der aus Westamerika stammende Signalkrebs wurde 2018 das erste Mal in Gengenbach nachgewiesen. Dass mehrere Exemplare verschiedener Altersgruppen gefunden wurden, war für die Biologen damals ein Schock, wies dieser Umstand doch darauf hin, dass der Signalkrebs schon seit einer Weile in der Kinzig lebte. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Experten davon ausgegangen, dass die invasive Art das Kinzigsystem noch nicht erreicht hatte. Vor etwas mehr als einem Jahr wurden in Prinzbach dann Krebssperren eingebaut. Mittlerweile gibt es Meldungen, dass der Signalkrebs auch schon bei Steinach vorkommt.