Hausachs Gemeinderat befasste sich mit der perspektivischen Sanierung des Hofbereichs rund um die Schulen der Stadt.
Nach der jahrelangen Sanierung der Graf-Heinrich-Schule (GHS) soll auch der Schulhof rund um GHS, das Robert-Gerwig-Gymnasium, die Kaufmännischen Schulen und das Herrenhaus schöner werden. Wie das aussehen könnte, hat Planer Pit Müller am Montag dem Gemeinderat vorgestellt. Er betonte: „Wir sind gerade erst bei zwölf Prozent Planungsleistungen, also kommen noch 88 Prozent dazu. Das sind alles nur Vorschläge, am Ende muss der Gemeinderat priorisieren.“ Der Anlass der Schulhofplanung war der Neubau der GHS. „Deswegen hat man sich um die Umgestaltung Gedanken gemacht“, erklärte Müller.
Schulhof um RGG soll deutlich saniert werden
In der Zeit, als der Tunnel saniert wurde, seien nur im nördlichen Bereich notwendige Erneuerungen provisorisch errichtet worden, beispielsweise eine Holzwand als Absturzsicherung neben der Treppe vor dem Bauteil D. Nun soll die Schulhofgestaltung mit einem Gesamtplan schrittweise in Angriff genommen werden. Müller stellte drei mögliche erste Sanierungsabschnitte vor, die priorisiert werden könnten:
Den Abschnitt A in Richtung Hauptstraße vor der GHS und die Abschnitte B und C rund um den Gebäudeteil D. „Der Abschnitt vor dem Gebäude D ist einer der hässlichsten der Schule“, positionierte sich Bürgermeister Wolfgang Hermann klar. Welche Maßnahmen als erstes gemacht würden, sei allerdings eine Frage der Kosten und der Gemeinderat müsse priorisieren.
Müller stellte einige Möglichkeiten für den Schulhof vor, betonte aber, dass die Details erst deutlich später entschieden werden – etwa die Anzahl an Bäumen, die Größe der Treppe oder die Spielgeräte. „Der Wunsch der Lehrer war ein Bewegungs- und Motorikparcours und bei der Grundschule gab es den Wunsch nach einem Klettergerüst für die jüngeren Kinder.“
Ein Kleinspielsplatz und mehr Schattenplätze werden gewünscht
Eine Lösung sei ein Holz- und Seilklettergerüst zum Rutschen und Hangeln, das Müller als Grafik präsentierte. Mithilfe von Sitzdecks und Bänken, die auch zum Gegenübersitzen und miteinander Reden geeignet sind, „könnten wir Treffpunkte außerhalb des Schulgebäudes schaffen“.
Von den Kaufmännischen Schulen sei der Wunsch nach mehr Schattenplätzen gekommen. Hier könnten sechs Bäume eine Art Haindach bilden. Auch das Kleinspielfeld, für das sich der Förderverein der GHS einsetzt, war ein großes Thema für den Planer. Das Spielfeld müsste im Nordosten direkt am Kanal angeordnet werden, die Größe sei wegen des Gewässers und der Feuerwehrzufahrt limitiert. „Die mögliche Größe wäre ein 20 mal 13 Meter großes Feld, für ein Tor und einen Basketballkorb.“
Gesamtkosten
Die Kosten für die Planung mit Kleinspielfeld, Vorbereich zur Schule und dem zentralen Schulhof liegen bei rund 1,6 Millionen Euro.