Gerhard Daniels, der Vorsitzende der Stiftung Klaus Grohe, und Schiltachs Bürgermeister Thomas Haas testen die Trinkwasser-Säule vor dem Museum am Markt. Das Wasser kann durch einen auf der Rückseite der Säule angebrachten Knopf zum Sprudeln gebracht werden. Foto: Dorn

Neue Trinkwasserbrunnen sind in Schiltach vor dem Museum am Markt und vor dem Lehengerichter Rathaus installiert worden.

Mit einer großzügigen Förderung durch die Stiftung Klaus Grohe konnten vor dem Museum am Markt und dem Brunnen vor dem Lehengerichter Rathaus vis-a-vis vom Schüttesäge-Museum zwei Trinkwasserbrunnen aus Edelstahl installiert werden.

 

Dass die Verfügbarkeit von Trinkwasser die Aufenthaltsqualität für touristische Gäste in der Schiltacher Altstadt zu erhöhen vermag, hätten die letzten heißen Sommer deutlich gezeigt, sagte Bürgermeister Thomas Haas beim Pressegespräch am Mittwochnachmittag vor Ort. Gerade am Brunnen in der Hauptstraße hätten Fahrradtouristen im Sommer oft ihre Trinkflaschen befüllt.

Auch für die Stiftung Klaus Grohe waren die beiden schlichten Edelstahlsäulen ein Herzensprojekt. Dies nicht nur, weil „Wasser“ eben als Thema für die Stiftung gesetzt sei – der Stiftungsvorsitzende Gerhard Daniels erinnerte auch daran, dass das Unternehmen Hansgrohe in den 80er-Jahren den Brunnen vor dem Lehengerichter Rathaus gestiftet hatte, zu erkennen am an dem Brunnentrog angebrachten „Wassertropfen“, dem alten Hansgrohe-Logo. Die im Untergrund verbaute Technik beinhalte ein selbstreinigendes System, das durchgängig Trinkwasserqualität nach den gesetzlichen Anforderungen garantiere.

Im Spätjahr würden die Trinkwasserbrunnen abgestellt; zur Wiederinbetriebnahme im Frühjahr muss die Wasserqualität erneut beprobt werden. Die dafür notwendigen Einrichtungen wurden einfach zugänglich aber in der Konstruktion technisch aufwendig installiert.

30 000 Euro Gesamtkosten

Dem Unterbau geschuldet stiegen die Anschaffungskosten für die Brunnen auf zusammen etwa 30 000 Euro, die Hälfte des Betrags übernimmt die Stiftung Klaus Grohe.