Bild mit dem Weltmeister und Icon League-Initiator: Tevfik Ceylan (links) und Toni Kroos. Foto: Ceylan

Sido, David Alaba oder Toni Kroos – das Finale der Icon League lockte die Stars an. Mittendrin in Berlin: Tevfik Ceylan.

Es war nicht nur der Finaltag der Kleinfeld-Liga von Toni Kroos in der Max-Schmeling-Halle, sondern es war ein Schaulaufen der Stars mit und ohne Ball. Dass am Ende das Team von Antonio Rüdiger die zweite Ausgabe der Icon League gewinnt, liegt auch daran, dass Tevfik Ceylan, Daniel Caligiuri und Co. in ihrem Viertelfinale gegen den späteren Gesamtsieger von FC Berlin City großes Pech hatten.

 

Das Viertelfinale

„Da war viel mehr drin“, ärgert sich Tevfik Ceylan über die knappe 2:3-Niederlage gegen den FC Berlin City im Viertelfinale. Der Spieler des SV Aasen stand zusammen mit den Ex-Profis Daniel Caligiuri und Gonzalo Castro in der Startfünf von The Pack.

Nach Vorlage von Caligiuri brachte Castro The Pack mit 2:1 in Führung. „Dann haben wir zwei Zweiminutenstrafen kassiert. Die Überzahl hat Berlin eiskalt ausgenutzt“, blickt der 32-Jährige auf das dramatische Aus.

300 000 Euro

Tevfik Ceylan ist sich sicher, dass The Pack sonst sehr gute Chancen gehabt hätte, in der Max-Schmeling-Halle nicht nur den Siegerpokal vor 10 000 Zuschauern in die Höhe zu stemmen, sondern mit seinen Teamkollegen auch die Siegprämie in Höhe von 300 000 Euro einzuheimsen. „Deshalb bin ich schon noch enttäuscht“, gibt der langjährige Spieler des FC 08 Villingen zu.

Am Ende sicherte sich also der FC Berlin City um die Teamchefs Antonio Rüdiger und Rapper Luciano mit einem 6:5 per Golden Goal in der Verlängerung gegen Plyrs United den Sieg. Für den Verlierer des Finals blieb ein „Trostgeld“ in Höhe von 100 000 Euro.

Das Staraufgebot

Danach ging es für die Spieler und Offiziellen der acht Finalteams in einem Berliner Club auf der Aftershow weiter. „Das war schon alles megageil“, schwärmt Tevfik Ceylan dank Fluganreise, Shuttleservice und Co. vom Event Icon League.

Neben Initiator Toni Kroos und Antonio Rüdiger präsentierten sich bei der zweiten Auflage der Kleinfeldliga weitere Stars – auch aus dem Internet- und Musikbusiness – den oft jungen Fußballfans. So hinterließen auch David Alaba, Sido, Nani, Frank Ribéry, Luciano oder Ski Aggu ihre Spuren.

„Da ist man schon nahe dran. Ein Toni Kroos kommt zum Beispiel im Kabinengang sehr bodenständig rüber“, betont Tevfik Ceylan.

Selbst Brasiliens Ex-Nationalspieler und Real-Ikone Marcelo schaute auf Einladung von Toni Kroos in Berlin vorbei. Bei der dritten Auflage will der deutsche Weltmeister mit dem Brasilianer sogar zusammen an einem Spieltag auflaufen.

SV Aasen und Andrea Hoxha

Ob dann auch Tevfik Ceylan wieder dabei am Ball ist, ist offen. „Ich hätte aber schon Bock“, betont der 32-Jährige. Zuvor möchte er aber mit dem SV Aasen die Bezirksliga-Meisterschaft holen. „Wir müssen es nur zu Ende bringen“, verweist er auf die drei Punkte Vorsprung auf den FC Furtwangen. In der Saison 2025/26 wird Ceylan den SV Aasen dann als Spielertrainer betreuen.

Zuvor wiederum greift ein Ex-Teamkollege nach den Sternen. Für 08-Torwart Andrea Hoxha geht es mit den Roha Eagles bei der Kleinfeld-„Weltmeisterschaft“ in den USA (Cary, North Carolina) vom 4. bis 9. Juni um eine Million US-Dollar.