Roman Rees überzeugte am Arber. Doch reicht dies für einen Weltcup-Platz in Ruhpolding? Foto: Sven Hoppe/dpa

Reicht dies für eine Nominierung für den Heim-Weltcup in Ruhpolding – und damit wohl das letzte Fünkchen Hoffnung in Sachen Olympia-Ticket? Roman Rees bringt sich am Arber ins Spiel.

Während Philipp Nawrath und Co. beim Heimweltcup in Oberhof für Furore sorgten, zeigte die „zweite Reihe“ der Biathlon-Asse beim IBU-Cup am Arber sein Können. Für Roman Rees (SV Schauinsland) ging es in Bayern darum, sich mit starken Leistungen für ein Ticket für den nächsten Weltcup in Ruhpolding zu bewerben. Nur mit Top 15-Platzierungen im Weltcup könnte der Schwarzwälder noch auf den Olympia-Zug aufspringen.

 

Am Arber sprangen für Roman Rees zunächst die Ränge sechs (Kurz-Einzel) und elf (Sprint) heraus. Beim abschließenden Verfolger verbesserte sich der Routinier auf den siebten Platz. Nach zwei Schießfehlern hatte der 32-Jährige gut eine Minute Rückstand auf den siegreichen Franzosen Antonin Guigonnat.

Bester Deutscher war Danilo Riethmüller als Sechster. Nun wartet Rees gespannt, ob es für ihn vielleicht doch endlich im Weltcup in Ruhpolding weitergeht.

Melina Gaupp

Erst 17 Jahre alt ist Melina Gaupp (Skiinternat Furtwangen, DAV Ulm), die ebenfalls am Arber am Start war.

Die Furtwanger Schülerin steigerte sich nach Rang 65 im kurzen Einzel enorm. Im Sprint sprang nach nur einem Fehler der 23. Platz heraus. Am Sonntag kam Gaupp beim abschließenden Verfolger und vier Fehlern auf den 21. Rang. Marlene Fichtner feierte am Sonntag einen Heimsieg.