Viele Hundehalter kümmern sich nicht um die Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners. Nun sollen die Besitzer kontaktiert werden.
2021 wurde in Hubertshofen die erste Hundetoilette installiert, heute sind es fünf. Trotzdem führte das Thema Hundekot in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats erneut zu Diskussionen. An fast jedem Weg, der aus dem Ort herausführt, sind Beutelspender und entsprechende Mülleimer installiert. Doch obwohl dort gleich mehrere Schilder auf deren Zweck hinweisen, werden sie von vielen Hundehaltern ignoriert. Hundebesitzer und Hund laufen vorbei, meistens läuft der Hund frei hinterher, und Herrchen oder Frauchen sehen nicht, was er macht.
„Die Hunde scheißen in der Gegend rum, wie sie wollen. Es nimmt wieder überhand“, so Ortsvorsteherin Monika Winterhalder, „Natürlich nicht alle. Viele halten sich an die Regeln, haben ihre Tüte dabei und nehmen die Hinterlassenschaften mit nach Hause.“ Doch manche interessiere das nicht. „Wir werden jetzt Leute, die uns bekannt sind, anschreiben und darüber informieren, dass dieses Verhalten durchaus eine Strafe nach sich ziehen kann“, kündigte Winterhalder an.
Sanierung des Schwimmbadbeckens
Auf der Tagesordnung der Sitzung stand unter anderem auch das Schwimmbadbecken. Dessen Erneuerung für 250 000 Euro wurde in den Haushalt 2026 verschoben. Für das kommende Jahr sind 100 000 Euro für die Erschließung von Grundstücken im ehemaligen Pfarrgarten vorgesehen.
Ortsvorsteherin Winterhalder äußerte erneut, dass sie diesen Platz lieber als Zukunftsperspektive für die Dorfgemeinschaft sehe, zumal momentan Kaufverhandlungen für Grundstücke an der Straße nach Mistelbrunn im Gewann „Auf der Sangen“ laufen. Diese müssen für ein späteres Baugebiet aber erst im Flächennutzungsplan ausgewiesen werden. Dringend renovierungsbedürftig ist der Bürgersaal. Mittlerweile müssen nicht nur die Wände gestrichen, sondern auch die Decke muss komplett erneuert werden.
Franz Troll schlug vor, das Kesslerbächle vom Schwimmbad bis zum Wald behutsam zu öffnen und zu begradigen. Die Bedingungen für einen solchen Eingriff müssen aber zuerst in einer Gewässerschau mit den Naturschutzbehörden besprochen werden.