Die Teilnehmer kamen aus Baden-Württemberg, Thüringen und Belgien. Foto: Schmidt

Suchhundeteams aus Deutschland und Belgien absolvierten in Oberndorf verschiedene Prüfungen für den Ernstfall.

Bei den Hundefreunde Oberndorf fand eine zweitägige Hundeprüfung statt.

 

Vierzehn Suchhundeteams sind im Bereich Mantrailen zur Prüfung angetreten. Begonnen wurde mit zwei Begleithundeprüfungen und dem Ablegen von Sachkundenachweisen, was als Voraussetzung für weitere Prüfungen erforderlich ist.

Oberndorf ist vorne dabei

Außer den Prüfungen von Maintrailteams stellten sich noch zwei Flächensuchhundeteams der Aufgabe. Es wurden hervorragende Leistungen gezeigt, dennoch bestanden nicht alle die Prüfung.

Die Teilnehmer kamen größtenteils aus Baden-Württemberg, aber auch aus Thüringen und Belgien. Die Hundefreunde aus Oberndorf waren mit ihren Ergebnissen in allen Klassen vorne mit dabei.

Eine haarfeine Spur

Bei den Maintrailprüfungen folgten die Teams einer circa 1000 Meter Geruchsspur quer durch die Stadt. Diese entsteht, wenn die Suchperson lediglich vom Ausgangs- bis zum Endpunkt geht.

Hierbei verliert der Mensch Hautschuppen oder auch Haare was es den Hunden ermöglicht, den Weg der Person nachzuvollziehen. Die Spuren wurden teilweise schon am Tag zuvor gelegt.

Suchgebiet im Wald

Am Start orientieren sich die Hunde dann beispielsweise an einem Papiertaschentuch, welches die Versteckperson zuvor eine Stunde am Körper getragen hatte.

Bei der Flächensuche im Waldgebiet mussten die Hunde in einem Bereich, der etwa dreimal so groß wie ein Fußballfeld war, zwei versteckte Personen auffinden.

Verschiedene Bewertungen

Der Hund kann sich in dieser Situation lediglich am menschlichen Geruch orientieren, da keine spezielle Person gesucht wird.

Bei den Prüfungen wird neben der Suchleistung auch bewertet, wie die Hunde das Auffinden der Gesuchten anzeigen.

Außerdem gibt es jeweils einen zeitlichen Rahmen der nicht überschritten werden darf.