Die Feuerwehr war mit zwölf Fahrzeugen im Einsatz. Foto: Feuerwehr

Bei einem Feuer im Dornstetter Teilort Aach ist ein Hund ums Leben gekommen. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte das Tier nicht mehr gerettet werden.

Acht Minuten nachdem die Feuerwehr am Dienstagabend alarmiert worden war, trafen schon die ersten Einsatzkräfte an der Brandstelle ein. Zehn Minuten später war der Wohnungsbrand im Dornstetter Teilort Aach unter Kontrolle. So berichtet es Feuerwehrkommandant Marco Majer, der den Einsatz leitete.

 

Als das Feuer ausbrach, sei noch ein Bewohner in dem Gebäude gewesen, berichtet Majer. Dieser habe sich aber noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr ins Freie retten können. Weitere Bewohner hätten sich in unmittelbarer Nähe des Hauses befunden, als das Feuer ausbrach. Ein Bewohner musste laut Majer vor Ort medizinisch versorgt, aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden.

Für den Hund der Bewohner kam jedoch jede Hilfe zu spät. „Wir haben im Rahmen des Möglichen versucht, das Tier zu retten“, sagt Majer. Doch vergeblich: Während der Löscharbeiten entdeckten die Feuerwehrleute das Tier in einem Raum, der direkt an die brennende Küche angrenzte. Majer vermutet, dass der Hund durch die Rauchentwicklung umgekommen ist.

Flammen drohten, auf das Dach überzugreifen

Durch die Hitze des Feuers waren bereits mehrere Fensterscheiben zerbrochen und die Rollläden weggeschmolzen. Dadurch ergaben sich gleich zwei Probleme. Durch die größere Luftzufuhr brannte das Feuer besonders heiß. Und durch die offenen Fenster drohten die Flammen, auf das Dach überzugreifen.

„Wir haben einen Trupp in den Innenangriff geschickt“, berichtet Majer. Doch schnell sei klar gewesen, dass es durch die Hitzeentwicklung für die Feuerwehrleute nicht möglich war, die Küche zu betreten und direkt zu löschen. Die Einsatzkräfte hätten daher zunächst vom Flur aus gelöscht.

Um ein Übergreifen der Flammen auf das Dach zu verhindern, hätten zeitgleich zwei Trupps von außen gelöscht. Dadurch sei es dann gelungen, die Temperatur im Inneren des Gebäudes zu senken. „Dann konnte der Trupp ins Innere der Küche vorrücken“, so Majer. Das Feuer sei dann schnell unter Kontrolle gewesen.

Es folgten die üblichen Nachlöscharbeiten. „Das nahm noch viel Zeit in Anspruch“, erklärt Majer. Denn die Möbel der Küche seien einzeln nach draußen gebracht worden, um mögliche Glutnester aufzuspüren.

68 Feuerwehrleute im Einsatz

An den Löscharbeiten waren laut Majer 68 Feuerwehrleute und zwölf Fahrzeuge beteiligt. Unterstützt wurde die Feuerwehr Dornstetten von den Kollegen aus Pfalzgrafenweiler. Geleitet wurde der Einsatz von Feuerwehrkommandant Majer.

Auslöser für das Feuer war laut Angaben der Polizei möglicherweise ein technischer Defekt eines Küchengeräts. Die Küche brannte vollständig aus, und durch den Rauch und das Löschwasser ist das Gebäude laut Polizei derzeit nicht bewohnbar. Die Beamten schätzen den Sachschaden auf 25 000 Euro.