Die Hürdensprinterin aus Wiesenstetten läuft die 60-Meter in Karlsruhe in 8,02 Sekunden.
Dieser Wettkampf war ein voller Erfolg: Hürdensprinterin Rosina Schneider, die für den TV Sulz an den Start geht, schaffte es beim Init-Meeting in Karlsruhe auf einen starken 4. Platz, war damit beste deutsche Sprinterin und knackte zugleich die Norm für die Hallen-Weltmeisterschaft.
8,02 Sekunden leuchteten nach den 60 Metern auf der Anzeigetafel auf, diese Zeit entspricht genau der Norm. „Ich bin sehr happy. Das heißt noch nicht zu hundert Prozent, dass ich zur WM fahre, aber ich habe eine sehr gute Voraussetzung“, erklärte sie auf ihrem Instagram-Kanal.
Immer eine Steigerung
Auffallend: Schneider steigert sich in dieser Hallen-Saison von Wettkampf zu Wettkampf. Im Vorlauf am Sonntagabend sprintete sie wie schon in Düsseldorf 8,06 Sekunden und steigerte sich im Finale nochmals um vier Hundertstel. Sie sagt: „Es war ein sehr guter Lauf. Ich war in der Mitte zwischen den zwei Schnellsten, die haben mich sehr gut gezogen.“ Das Niveau des Rennens wird mit der Siegeszeit von Grace Stark (USA) deutlich, die es auf 7,86 Sekunden schaffte.
Und auch Schneider kündigte hoffnungsfroh an: „Bei mir wird dann bald auch eine 7 davor stehen, glaube.“ Die nächste Gelegenheit dieses Ziel zu schaffen, bekommt sie am Freitag beim Indoor-Meeting in Erfurt.
WM im März
Die Weltmeisterschaft ist übrigens auf den 20-22. März terminiert und findet im polnischen Torun statt. Schneiders Chancen dort am Start zu sein, haben sich am Sonntag jedenfalls massiv gesteigert.