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Hüfingen Zweiter Bauabschnitt so gut wie fertig

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Asphaltierung Schaffhauser Straße in Hüfingen: Handarbeit ist überall dort angesagt, wo keine großen Flächen sondern Schachtdeckel und ähnliches mit Bitumenmasse ummantelt werden müssen.Fotos: Sigwart Foto: Schwarzwälder Bote

Endspurt für die Sanierung der Schaffhauser Straße: Am Freitag und Samstag wurde final asphaltiert.

Hüfingen. Große Maschinen waren an den beiden Tagen im Einsatz und wenn die Witterung in den kommenden Tagen keinen Strich durch die Rechnung macht, soll nach Auskunft von Hüfingens Bauamtsleiterin Petra Schmidtmann-Deniz die Durchfahrt auf der wichtigen Verkehrsader voraussichtlich ab der zweiten Dezemberwoche wieder möglich sein.

Kalt war es am frühen Samstagmorgen – das Thermometer zeigt minus ein Grad Frost an, auf der Schaffhauser Straße wird dennoch eifrig gearbeitet. "Viel kälter dürfte es nicht sein, die Temperaturen sind gerade so an der Grenze, um noch asphaltieren zu können", erklärt Bauleiter Christian Jahnel, der an der großen Asphaltiermaschine, dem sogenannten "Festiger", steht und ganz genau darauf achtet, dass der 170 Grad heiße Asphalt zentimetergenau bis zur Bordsteinkante aufgebracht wird.

Es ist ein gewaltiger Maschinenpark, der von der Hüfinger Baufirma Behringer aufgefahren wird, um die Schaffhauser Straße asphaltieren zu können. Insgesamt ist der Bautrupp acht Mann stark. Jeder der Beteiligten kennt seine Handgriffe aus dem Effeff, wie Zahnräder greifen die einzelnen Arbeitsschritte der beteiligten Arbeiter ineinander.

Die große Asphaltiermaschine wird in gleichmäßig langsamem Zeitlupentempo Zentimeter für Zentimeter von Tobias Dietsche die Straße entlang manövriert. "Im Schlepptau" immer ein großer, gekippter Lkw, der genau so langsam den Asphalt in die Maschine nachschüttet, wie die heißen Bitumenschicht auf die Straße aufgebracht wird.

Volker Bahr, Anwohner der Hüfinger Großbaustelle, ist an diesem Morgen fast aus dem Bett gefallen, erzählt er. Wenn die 13 Tonnen schwere Walze rüttelnd auf der Straße hin- und her fährt, vibriert der Boden deutlich spürbar im weiten Umkreis. "Wir sind sehr froh, dass die Umbauarbeiten dem Ende entgegengehen. Das Ergebnis ist gut und die Bauarbeiten gehen mit einer Punktlandung zu Ende – aber während der Bauphase hatten wir insbesondere mit dem Staub Probleme", resümiert Bahr.

Bis Donnerstag liefen die Vorbereitungsarbeiten, die mit der Straßenreinigung und dem Aufbringen eines "Klebers" endeten. Am Freitag rückte dann die große Asphaltiermaschine an, um die erste grobe Bitumenbinderschicht mit sechs Zentimetern Stärke aufzubringen. Am Samstagmorgen folgte dann die zweite, vier Zentimeter starke Feinasphaltschicht. Insgesamt sind es über 450 Tonnen Bitumenmischung, die auf die Schaffhauser Straße verteilt wurden. Hauptmerkmal der erneuerten Schaffhauser Straße ist eine Verengung der Fahrbahn auf 6,75 Meter. Der nördliche Gehweg wurde zu einem kombinierten Geh- und Radweg mit mindestens drei Metern Breite umfunktioniert. Im Bereich der Friedhofstraße wurde beidseitig eine barrierefreie Bushaltestelle mit Wartehäuschen geschaffen, außerdem ist die Straßenbeleuchtung neu. Nicht zuletzt sind sämtliche Versorgungsleitungen wie Wasser, Gas, Strom und Breitband neuverlegt worden.

Das Sanierungsprojekt Schaffhauser Straße ist in drei große Bauabschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt zwischen Einmündung Alemannenstraße und Einmündung Hausener Straße ging bereits 2018 über die Bühne, der jetzt auf die Zielgerade einbiegende zweite Bauabschnitt zwischen Einmündung Hausener Straße und Einmündung Dögginger Straße wurde im Juni 2020 gestartet. Der verkehrstechnisch größte "Brocken" dürfte der dritte Abschnitt zwischen Einmündung Dögginger Straße und Einmündung Bräunlinger Straße werden, der voraussichtlich 2022 in Angriff genommen werden soll.

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